Unger-Nachfolger gefunden?

0
375
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Armin Schuster (2.v.r.) könnte neuer Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn werden. (Foto: BS/Feldmann)

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Armin Schuster könnte neuer Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn werden. Er würde auf Christoph Unger folgen, der Ende September aus dem Dienst scheiden muss und seit 2004 an der Spitze der Bundesoberbehörde stand. Eine offizielle Bestätigung der Personalie war bislang nicht zu erhalten.

Derzeit ist Schuster noch Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKGr) im Deutschen Bundestag sowie Vorsitzender des Untersuchungsausschusses zum Anschlag auf den Berliner Breitscheidplatz. Dieses ist für die Überwachung der Nachrichtendienste des Bundes zuständig. Zudem ist Schuster Obmann der Unionsfraktion im Innenausschuss. Der 59-Jährige erwarb von 1993 bis 1995 die Laufbahnbefähigung für den höheren Polizeivollzugsdienst an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster. Zuvor hatte er unterschiedliche Führungsfunktionen im gehobenen Polizeivollzugsdienst der Bundespolizei, unter anderem in Braunschweig, Bonn und Rosenheim innegehabt.

Von 1985 bis 1989 war Schuster im Bundesinnenministerium (BMI) in Bonn tätig. Von 1995 bis 1997 arbeitete er als stellvertretender Leiter der Bundespolizei-Bereitschaftspolizeiabteilung Bad Bergzabern. Danach wurde er Inspektionsleiter in Zittau und Frankfurt an der Oder. Von 1999 bis 2002 war Schuster Dozent an der Fachhochschule des Bundes. Anschließend fungierte er als stellvertretender Leiter des Bundespolizei-Amtes Frankfurt an der Oder. Von 2004 bis 2009 war er im Range eines Polizeidirektors Leiter des Bundespolizei-Amtes beziehungsweise der Bundespolizeiinspektion in Weil am Rhein. Seit 2009 ist Schuster direkt gewähltes Mitglied des Deutschen Bundestages aus dem baden-württembergischen Landkreis Lörrach-Müllheim. Dort war er auch bereits Obmann der Unionsfraktion in mehreren parlamentarischen Untersuchungsausschüssen.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here