Fahrzeugflotte in Sachsen vergrößert

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Bei den LF-KatS handelt es sich um Mercedes-Benz Atego 1327 AF mit einem Aufbau für die Brandbekämpfung im Zivilschutzfall. (Foto: BS/Klawon)

Der Zivil- und Katastrophenschutz in Sachsen kann sich über Zuwachs in Form von neuen Einsatzfahrzeugen freuen. Insgesamt konnten 23 Fahrzeuge an die Landkreise im Freistaat übergeben werden. Dabei handelte es sich um 19 Mannschaftstransportwagen (MTW) sowie vier Löschgruppenfahrzeuge Katastrophenschutz (LF-KatS). Der Gesamtwert des neuen Einsatzgerätes beträgt über 1,8 Millionen Euro und wurde in Teilen von dem Freistaat Sachsen und dem Bund finanziert.

Bei den MTWs handelt es sich um Spezialfahrzeuge für die Einsatzgruppen Sanitätswesen. Mit diesen soll die Betreuung und Versorgung von Verletzten und Erkrankten sowie von evakuierten Personen sichergestellt werden. Die Kosten für ein MTW betragen rund 50.000 Euro. Mit wesentlich höheren Kosten schlagen die LF-KatS zu Buche mit rund 223.000 Euro. Diese geländefähigen Fahrzeuge mit einem Löschmittelbehälter von 1.000 Litern bieten sich insbesondere zur Waldbrandbekämpfung an. Die Auslieferung der LF-KatS erfolgt im Rahmen des ergänzenden Katastrophenschutzes durch den Bund.

“Die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz ist von unschätzbarem Wert für unsere Sicherheit. Diesen Menschen gilt unser Dank und unsere Anerkennung. Sie benötigen für ihren Einsatz moderne Technik und Ausrüstung”, sagte der Innenminister Sachsens, Prof. Dr. Roland Wöller (CDU), bei der Übergabe des Einsatzgeräts.

Die neuen Fahrzeuge würden das Ehrenamt mit Blaulicht nicht nur attraktiver, sondern auch sicherer und leistungsstärker machen, so der Dresdner Ressortchef weiter. Im Freistaat engagieren sich über 6.000 Frauen und Männer ehrenamtlich für den Katastrophenschutz. Seit 2011 übergab das Land 230 Fahrzeuge an die Landkreise, kreisfreien Städte und Hilfsorganisationen. Bis Ende dieses Jahres ist die Auslieferung von weiteren 22 Einsatzfahrzeugen geplant.

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