Projekt für mehr Schutz

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Immer wieder werden Einsatzkräfte bei der Ausübung ihres Dienstes Opfer von verbaler und nonverbaler Gewalt. (Foto: cocoparisienne, pixabay.com)

Das Projekt “Angriffe auf MitarbeiterInnen und Bedienstete von Organisationen mit Sicherheitsaufgaben” (AMBOSafe) ist unter der Koordination des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) gestartet. In dem Projekt sollen neue Konzepte zur Gewaltprävention für Einsatzkräfte sowie Maßnahmen zur Erhöhung des Eigenschutzes entwickelt werden. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Förderrichtlinie “Anwender – Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II” gefördert.

Konkret soll in dem Vorhaben eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation zum Themenkomplex “Gewalt gegen Bedienstete mit helfender und solcher mit normdurchsetzender Funktion” durchgeführt werden. Zusätzlich untersuchen die Projektpartner auch die Täterperspektive durch Befragungen und Aktenanalyse. Außerdem werden drei Übungsszenarien betrachtet, um weitere Erkenntnisse zu gewinnen. Bei den Szenarien werden eine kritische Situation im Rahmen eines Einsatzes im häuslichen Umfeld, Ausschreitungen von Sportfans in einem Bahnhof und ein Zwischenfall in einer Klinik-Notaufnahme mit einer psychisch erkrankten Person simuliert. Das Projekt läuft zwei Jahre.

Die Kriminologische Zentralstelle (KrimZ) und die Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung (HfPV) sind Verbundpartner bei dem Projekt. Als assoziierte Partner konnten unter anderem das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), die Staatsanwaltschaft Düsseldorf und die Deutsche Hochschule der Polizei (DHPol) gewonnen werden.

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