Telearbeitsmöglichkeiten deutlich ausgeweitet

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Carsten Sperling, Abteilungsleiter des Bonner Stadtordnungsdienstes, berichtete von Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Verwaltung der Bundesstadt. (Foto: BS/Feldmann)

Im Zuge der Corona-Pandemie hat das Bonner Ordnungsamt die Möglichkeiten zur Telearbeit von zuhause aus deutlich erweitert. Dies gelte insbesondere für die Beschäftigten der Bußgeldstelle. Grund hierfür sei der massive Rückgang des Kundenbesuchs, der nahezu komplett zum Erliegen gekommen sei, berichtet Carsten Sperling.

Nicht ohne Stolz erklärte der Abteilungsleiter des Stadtordnungsdienstes der Bundesstadt, dass Bonn die Pandemie bisher gut im Griff habe und die Infektionszahlen sehr niedrig seien. Er räumte gleichzeitig aber auch ein, dass Kontrollen der Corona-Regelungen während des Lockdowns deutlich einfacher gewesen sein. Momentan hätten seine Ordnungsamtsmitarbeiter wieder sehr viel zu tun, da es wieder Versammlungen und Veranstaltungen gebe. Bei Letzteren müssten jeweils die Hygienekonzepte überprüft werden, was erhebliche Ressourcen binde. Gleiches gelte für Feiern an den Rheinufern, bei denen es zu zum Teil erheblichen Straftaten komme, so Sperling auf dem “Bundeskongress Kommunale Ordnung” des Behörden Spiegel in Bonn.

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