Doppelstrategie für digitale Verwaltung

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"Mit dem Auftrag der Bundesregierung an die Länder, Verwaltungsleistungen zu digitalisieren, verändert sich auch unsere Rolle hin zu einem ganzheitlichen Partner und Wegbegleiter der Kommunen in der Digitalisierung", sagt William Schmitt, Vorstandsvorsitzender der Komm.ONE. (Foto: Komm.ONE)

Nicht erst seit der Corona-Pandemie ist die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung ein Thema von immenser Bedeutung. Gemeinsam mit ihren Partnern hat die Komm.ONE, die kommunale IT-Dienstleisterin Baden-Württembergs, eine Doppelstrategie beschlossen, um bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) vorhandene Digitalisierungspotenziale zu heben.

Um die öffentliche Verwaltung Baden-Württembergs fit fürs digitale Zeitalter zu machen, verfolgt die Komm.ONE drei sich ergänzende Ansätze: Dafür arbeitet ein Team im Auftrag der Landesregierung an der Umsetzung des OZGs. Aktuell sind im Ländle insgesamt fünf Prozesse aktivierbar, 24 weitere noch in Bearbeitung. Parallel dazu wird derzeit mit Middleware eine Plattform aufgesetzt, welche die im Rahmen der OZG-Umsetzung digitalisierten Prozesse mit den jeweiligen Fachverfahren verbinden soll. Um medienbruchfreie Verwaltungsleistungen zu garantieren, werden in einem weiteren Schritt Servicemodule für interessierte Kommunen bereitgestellt.

Zusammen mit dem Land, den kommunalen Landesverbänden, der landeseigenen IT-Behörde BITBW und hat die Komm.ONE eine Doppelstrategie beschlossen, um bei der Umsetzung des OZGs die Digitalisierungspotenziale auszuschöpfen. “Die Komm.ONE versteht sich als Partner der Kommunen bei der Digitalisierung. Wir begleiten unsere Mitglieder und Kunden, die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern. Dafür flankieren wir die Digitalisierung der Verwaltung im Rahmen der OZG-Umsetzung mit den Angeboten der Servicemodule sowie mit einer Plattform, die die Transaktion zwischen Bürgerinnen und Bürgern und den Fachverfahren sicher verbindet”, sagt William Schmitt, Vorstandsvorsitzender der Komm.ONE. Obschon es traditionelle Aufgabe kommunaler IT-Dienstleister sei, Fachverfahren für die Verwaltung zu entwickeln, habe sich mit dem OZG auch die Rolle der Rechenzentren geändert, so Schmitt zum Wandel im öffentlichen Sektor.  

Die digitale Transformation stellt den Öffentlichen Dienst vor große Herausforderungen. Damit der Wandel gelingen kann, müssen sowohl Bürger als auch Verwaltungsmitarbeiter gewonnen und aktiv an der Entwicklung beteiligt werden. Der Behörden Spiegel-Kongress “Baden-Württemberg 4.0” begleitet diesen Prozess bereits seit 2017. Komm.ONE ist Programmpartner der Veranstaltung. Weitere Informationen gibt es hier.

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