Agiles Datenmanagement für die digitale Verwaltung

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(Grafik: Gerd Altmann, pixabay.com)

Die Digitalisierung der Verwaltung steht heute mehr denn je im Fokus der Diskussion, nicht zuletzt vor dem Hintergrund des globalen Pandemiegeschehens. Gefordert wird ein konsequentes Umsetzen einer Digitalisierungsstrategie um beispielsweise die Abläufe der Verwaltung effizienter zu gestalten, die Kosten zu senken, erweiterte digitale Services für die Öffentlichkeit zu schaffen oder Entscheidungsträgern in Politik und NGO mit validen Erkenntnissen zu versorgen.

Gleichwohl sieht sich der öffentliche Sektor mit einer Vielfalt an regulatorischen Anforderungen und Gesetzen konfrontiert. Auch hinsichtlich der ethischen Prinzipien, welche Daten zu welchem Zweck analysiert werden, sind von Organisationen der öffentlichen Hand höhere Standards zu erwarten, als dies etwa für Unternehmen der Privatwirtschaft der Fall ist.

Wie kann also diese zentrale Herausforderung der Integration und Zugänglichkeit der Datenbestände bei gleichzeitiger Wahrung von Integrität und Vertraulichkeit gemeistert werden? Gerade öffentliche Organisationen verfügen über enorme Mengen an Daten. Aufgrund deren Heterogenität und Verteilung innerhalb komplexer Systemlandschaften, sind die Möglichkeiten zu deren Analyse jedoch oftmals begrenzt. Die Fähigkeit zur integrierten Sicht auf alle erforderlichen Daten ist jedoch ein zentraler Schritt im Rahmen der Digitalen Transformation und eine Grundvoraussetzung etwa für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im öffentlichen Sektor und weiteren Anwendungsfällen wie beispielsweise der Automatisierung der Verwaltung, der Bereitstellung von Open-Data oder dem Erkennen von Anomalien zur Betrugsvermeidung.

Die gängigen Institute wie Gartner und Forrester empfehlen in ihren Referenzarchitekturen heute eine Datenintegration mittels einer logischen Datenschicht. Diese verzichtet auf eine physische Datenreplikation und der damit einhergehenden redundanten Datenhaltung.

Für die Datenkonsumenten bedeutet das, dass sich diese lediglich mit einer Datenquelle verbinden. Ist die logische Datenschicht einmal implementiert, können neue Datenquellen schnell und einfach hinzugefügt werden. „Während des Designs einer neuen Datenarchitektur sollte der Fokus weniger auf replizierender Datenspeicherung, sondern viel mehr auf der Verarbeitung und Nutzung der Daten liegen“, so Otto Neuer, VP Sales bei Denodo. Auch Richtlinien, etwa zum Datenschutz, können so zentral implementiert und so höchste Standards erreicht werden.

Datenvirtualisierung ist eine logische Datenschicht, die alle über verschiedene Systeme verteilten Daten (Rechenzentrum, Main-Frame, Private-Cloud, SAP, etc.) integriert, einheitliche Daten für zentralisierte Governance verwaltet und diese den Datennutzern in Echtzeit zur Verfügung stellt.

Im gemeinsamen Webinar „Agiles Datenmanagement als Basis der Digitalisierung im Öffentlichen Sektor“ am 14 Oktober verrät Otto Neuer, wie Organisationen mit Datenvirtualisierung ihre Daten aus unterschiedlichen Quellen konsistent integrieren, katalogisieren und für die Analyse DSGVO konform zugänglich machen – ohne diese physisch zu replizieren. Denodo ist der führende Anbieter für Datenvirtualisierung, wird von den gängigen Analysten wie Gartner und Forrester als Leader im Segment der Datenintegration eingestuft und ist seit über 20 Jahren im Markt.

Der Autor des Gastbeitrags ist Otto Neuer, VP Sales DACH bei Denodo.

Gemeinsam mit Dedondo veranstaltet der Behörden Spiegel ein Webinar zum Thema “Agiles Datenmanagement als Basis der Digitalisierung im Öffentlichen Sektor”. Das Webinar findet am 14. Oktober 2020 von 10 -11 Uhr statt. Eine Anmeldemöglichkeit sowie alle anderen Informationen finden sich unter diesem Link.

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