Mehr Transparenz bei der OZG-Umsetzung

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Mehr Durchblick dank digital: Das OZG-Dashboard gibt einen Überblick zum aktuellen Stand der Digitalisierung des Onlinezugangs. (Quelle: BMI)

Um für mehr Durchblick bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) zu sorgen, hat das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) eine Monitoring-Plattform eingerichtet. Das “OZG-Dashboard” zeigt an, welche Verwaltungsleistungen bereits vollständig digitalisiert, noch in Planung oder in Umsetzung sind. Vorgesehen ist ein dreistufiger Ausbau der Plattform.

Mit dem heutigen Go-Live des OZG-Dashboards besteht nun erstmals eine zentrale Übersicht zum aktuellen Status der Digitalisierung des Onlinezugangs in der öffentlichen Verwaltung. So sind – Stand heute – bereits 315 Verwaltungsleistungen online beantragbar, wobei ein Gutteil von ihnen bereits vor Inkrafttreten des OZGs im Jahr 2017 digitalisiert wurden. Doch zeigt das Dashboard nicht nur an, wie viele Leistungen bereits in digitaler Form vorliegen, sie gibt auch eine Übersicht des derzeitigen Stands der OZG-Umsetzung. Damit sollen Nutzerinnen und Nutzer die Möglichkeit erhalten, schnell und bequem in Erfahrung zu bringen, welche Leistungen sich in Planung bzw. in Umsetzung befinden. Bei der aktuellen Version des Dashboards handelt es sich um die erste von insgesamt drei geplanten Entwicklungsstufen. Schon mit der nächsten Ausbauphase sollen weitere Funktionen implementiert werden, zum Beispiel eine Übersicht über die Abdeckung von digitalen Services in Bund, Ländern und Kommunen. Im Zuge von Stufe drei soll die Möglichkeit für ein automatisches Nutzerfeedback über die Qualität bereits online verfügbarer Verwaltungsleistungen geschaffen werden.

Den Link zum OZG-Dashboard gibt es hier.

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