Cyber- und Informationsraum hat neuen Inspekteur

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Der neue Inspekteur CIR: Vizeadmiral Dr. Thomas Daum (Foto: BS/Bundeswehr)

General Eberhard Zorn, Generalinspekteur der Bundeswehr, übergab Ende September in Bonn im Rahmen eines feierlichen Appells die Führung über den Organisationsbereich Cyber- und Informationsraum (CIR). Er entband Generalleutnant Ludwig Leinhos von der Verantwortung als Inspekteur und übertrug diese an Vizeadmiral Dr. Thomas Daum. Damit ist der erste Führungswechsel an der Spitze des jüngsten militärischen Organisationsbereichs der Bundeswehr vollzogen.

General Leinhos war der erste Inspekteur des Organisationsbereichs CIR, der Anfang April 2017 durch die damalige Verteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen aufgestellt wurde. Dessen Hauptaufgaben sind der Schutz und Betrieb des IT-Systems der Bundeswehr, das militärische Nachrichtenwesen, das Geoinformationswesen sowie die Bereitstellung von Fähigkeiten zur Aufklärung und Wirkung im Cyber- und Informationsraum.

1 Kommentar

  1. Dieser ganze Wind um “Cyberspace” und IT ist meiner meinung nach total übertrieben. Viele Nationen haben in den letzten Jahren extra “Cyberwarfare” Kommandos/Einheiten aufgestellt, die Bundeswehr hats sogar soweit gebracht eine eigene Teilstreitkraft neben Heer, Luftwaffe und Marine aufzustellen. Es wurden Lediglich einige Truppenteile wie Fernmelde oder Operative Kommunikation und Elektronische Kriegsführung die vorher den normalen Teilstreitkräften unerstellt waren in die neue Teilstreitkraft umgeglierdert. Das Ganze sorgt nur für mehr Bürokratie und wie schon immer bekannt dauert dann die Beschaffung von Geräten und Ersatzteilen usw. länger.
    Das Kriege in Zukunft nur noch im Internet und virtuell stattfinden werden und man deswegen keine klassische Armee, Luftwaffe oder Marine mehr braucht, ist quatsch. England will ja sogar Panzer abschaffen und dafür nur diesen “Cyberkram” als Ersatz.

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