Flugzeugträgerverband um die HMS Queen Elizabeth formiert sich

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(Foto: Royal Navy)

Erstmalig setzten sich heute Schiffe um den neuen britischen Flugzeugträger HMS Queen Elizabeth zu einer internationalen Carrier Strike Group zusammen. „Die neue Carrier Strike Group ist die Verkörperung der britischen Seemacht und steht im Mittelpunkt einer modernisierten und gestärkten Royal Navy“, betonte Kommodore Steve Moorhouse, Kommandant der Carrier Strike Group.

Ohne einen solchen schützenden Verband wäre ein Flugzeugträger vor allem ein großes und schwerfälliges Ziel, das auf See leicht entdeckt und bekämpft werden könnte. Allein die Aufstellung und Koordinierung eines solchen Flugzeugträgerverbandes erfordert nautische und organisatorische Fähigkeiten, über die nur wenige Nationen verfügen.

Zum nun formierten Verband gehören die Zerstörer HMS Diamond und HMS Defender der Royal Navy und die USS The Sullivans der US Navy sowie die Fregatten HMS Northumberland und HMS Kent aus Großbritannien und die HNLMS Evertsen der niederländischen Marine. Diese Einheiten schützen nicht nur die HMS Queen Elizabeth vor feindlichen Schiffen, U-Booten, Flugzeugen und Raketen, sondern führen auch eine Reihe von unterstützenden Missionen durch.

„Geschützt durch einen Ring fortschrittlicher Zerstörer, Fregatten, Hubschrauber und U-Boote und ausgerüstet mit Kampfflugzeugen der fünften Generation ist die HMS Queen Elizabeth in der Lage, zu einem Zeitpunkt und an einem Ort unserer Wahl vom Meer aus zuzuschlagen“, sagte Moorhouse. „Mit unseren NATO-Verbündeten an unserer Seite werden wir bereit sein, selbst unter schwierigen Umständen zu kämpfen und zu siegen.“

Die HMS Queen Elizabeth war am 7. Dezember 2017 in Dienst gestellt worden. Die erste Einsatzbefähigung (Initial Operating Capability) soll 2021 erreicht werden.

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