BfDI startet alternativen Social-Media-Kanal

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Mastodon ist ein offenes und nicht-kommerzielles soziales Netzwerk. (Grafik: joinmastodon.org)

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI), Prof. Ulrich Kelber, hat einen neuen Social-Media-Kanal bei Mastodon für seine Öffentlichkeitsarbeit eingerichtet. Der Microblogging-Dienst gilt als datenschutzfreundliche Alternative zu Twitter.

Den Beiträgen des BfDI kann ab sofort unter @bfdi@social.bund.de gefolgt werden. Die Besonderheit bei Mastodon besteht darin, dass der Dienst nicht auf einer zentralen Plattform basiert, sondern viele verschiedene Instanzen existieren, die von Privatpersonen, Vereinen oder sonstigen Stellen eigenverantwortlich betrieben werden. Der Bundesbeauftragte betreibt mit social.bund.de nun selbst eine solche Instanz. Mittelfristig soll diese auch für Accounts anderer Bundesbehörden geöffnet werden.

Ulrich Kelber betreibt bereits seit 2019 einen privaten Mastodon-Account in einer von bonn.digital betriebenen Instanz, erreichbar unter @ulrichkelber@bonn.social. Zur Einrichtung seines offiziellen Kanals sagt Kelber: “Das Bewusstsein der Bevölkerung für den Schutz Ihrer Privatsphäre hat in den letzten Jahren noch einmal zugenommen. Trotzdem wollen die Wenigsten auf die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation verzichten. Und das ist auch gut so, denn die öffentliche Diskussion, die heutzutage auch maßgeblich in sozialen Medien geführt wird, ist wichtig für unsere freiheitliche Demokratie. Mit unserer Präsenz auf der dezentralen Mastodon-Plattform wollen wir zeigen, dass der Spagat einer datenschutzkonformen Nutzung Sozialer Netzwerke sehr wohl gelingen kann: Social Media und Datenschutz– das geht!”

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