Social Media ist ein lukratives Einfallstor für Hacker

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(Foto: Gerd Altmann, pixabay.com)

Soziale Netzwerke wie Twitter, Instagram und Facebook sind bei Hackern und Mitarbeitern gleichermaßen beliebt. Für Hacker sind die Angriffsmöglichkeiten vielfältig: Von Identitätsdiebstahl über Malware bis zur Einrichtung gefälschter Unternehmensseiten reichen die Aktivitäten der Cyber-Kriminellen. Eine Social-Media-Blockade im Unternehmensnetzwerk ist allerdings die falsche Antwort, erklärt HP, vielmehr brauchen Unternehmen und Behörden eine Lösung, die eine sichere Nutzung ermöglicht.

Social-Media-Plattformen sind zu einem virtuellen Treffpunkt geworden, um sich mit Freunden auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und sich über Produkte zu informieren. Für Unternehmen und Behörden sind sie ein wichtiger Teil der externen Kommunikation, um die Reichweite von Marketingaktionen, Öffentlichkeitsarbeit und Werbung zu erhöhen. Die Beliebtheit von Facebook, Instagram & Co. zieht längst aber auch Betrüger und Hacker magisch an. Cyber-Angriffe auf sozialen Plattformen sind vielfältig und reichen von gefälschten Fanpages über Malvertising bis hin zu infizierten Apps. Ein großes Sicherheitsrisiko liegt im Identitätsdiebstahl: Betrüger eignen sich persönliche Daten, die öffentlich auf den Social-Media-Seiten zu finden sind, an und nutzen die gestohlenen Identitäten, um digitale Doppelgänger zu erstellen. Über Phishing-Attacken versuchen die Angreifer, sich gezielt Zugriff auf Mitarbeiter-Konten zu verschaffen, um an sensible und lukrative Unternehmensdaten zu gelangen. Ist ein Passwort erst einmal gehackt, können sich die Cyber-Kriminellen auch zu anderen Accounts mit weitreichenden Rechten Zugang verschaffen und damit tief ins Firmennetzwerk vordringen.

„Soziale Medien sind für Unternehmen und Behörden ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko. Die Plattformen öffnen Hackern Tür und Tor für Identitätsdiebstahl, Malware und vieles mehr. Ein Verbot der privaten Social-Media-Nutzung für die Mitarbeiter ist allerdings der falsche Ansatz – auch vor dem Hintergrund, dass die Kanäle zum Arbeitsalltag von Abteilungen wie Marketing, Vertrieb oder der Personalabteilung gehören“, erklärt Jochen Koehler, Sales Director Security Solutions bei HP. „Mit klassischen Sicherheitsmaßnahmen wie Firewalls, Web- und E-Mail-Filtern oder Antivirenlösungen sind Social-Media-Gefahren nicht restlos zu beseitigen, da sie Schadsoftware erkennen müssen. Um zu verhindern, dass Hacker die Plattformen als Trojanisches Pferd nutzen, brauch es vielmehr eine Sicherheitslösung, die verhindert, dass ein falscher Klick zu einer Gefahr wird.“

Die Lösung bieten Virtualisierungslösungen wie HP Sure Click Enterprise. Jeder potentiell riskante Aufruf von Daten aus fremden Quellen – etwa das Aufrufen einer Webseite über Links, das Herunterladen einer Datei, das Öffnen eines E-Mail-Anhangs oder die Nutzung von Social-Media-Kanälen – wird in einer eigenen Micro-Virtual-Machine (Micro-VM) gekapselt. Da der Malware-Schutz direkt am Endgerät erfolgt, bleiben mögliche Schädigungen auf das jeweilige virtuelle Fenster begrenzt. Nach Beendigung der Aktivität werden alle Inhalte automatisch gelöscht. Eine Infizierung des Rechners selbst mit neuer, bisher unbekannter Schadsoftware und nachfolgend des Netzes ist damit nahezu ausgeschlossen.

Der Autor des Gastbeitrags ist Jochen Koehler, Sales Director Security Solutions bei HP in Böblingen.

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