Mobile Einsatzküchen für Hilfsorganisationen in NRW

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Gruppenfoto mit NRW Innenminister Reul
Der Innenminister Nordrhein-Westfalens, Herbert Reul (CDU), präsentierte die mobilen Einsatzküchen für die Hilfsorganisationen des Landes. (Foto: BS/IM NRW Caroline Seidel)

Die neuen mobilen Einsatzküchen für die Hilfsorganisationen in Nordrhein-Westfalen wurden präsentiert. Insgesamt werden 108 Verpflegungsmodule an die Organisationen verteilt.

Die Module sind auf dem neusten technischen Stand und erfüllen die Standards von Bundeswehr und dem Technischen Hilfswerk (THW) für den mobilen Einsatz. Sie können innerhalb von Gebäuden, Zelten und unter freiem Himmel aufgebaut werden. Die Küchen sind unter anderem mit Arbeitstischen aus Edelstahl, induktionsfähigen Gastro-Normbehältern, mobilen Heißluftbacköfen und beleuchteten Küchenbereichen ausgestattet. Die Ausstattung der Küche ist auf zwölf Rollcontainer verteilt, die als Arbeitsmittel für den Transport als auch für den Betrieb am Einsatzort dienen. Das Modul ist durch DIN-Stromerzeuger komplett autark.

Je Verpflegungsmodul fallen Kosten von 165.000 Euro an, sodass sich die Kosten auf insgesamt 18 Millionen Euro belaufen. Zusätzlich wurden 108 LKWs zum Transport der Einsatzküchen für insgesamt 18 Millionen Euro beschafft. Bis Ende 2020 sollen 85 Verpflegungsmodule ausgeliefert werden. Die restlichen 23 sollen im kommenden Jahr folgen.

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