Neue Strukturen im Bereich der Fachaufsicht

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(Foto: BS/Innenministerium Nordrhein-Westfalen)

Die Fachaufsicht der Polizei NRW soll neu strukturiert werden und so zu Verbesserungen in der Polizeiarbeit führen. Während bislang das Ministerium des Innern NRW für die Fachaufsicht über die 47 Kreispolizeibehörden zuständig war, soll diese demnächst von den drei polizeilichen Landesoberbehörden ausgeübt werden.

Als Instrument dafür sollen Audits eingesetzt werden, denn Sachverhalte zeigen, dass Fehler passieren, was nicht zuletzt durch den Missbrauchsfall in Lügde deutlich wurde. Einerseits verfolgen wir deshalb das Ziel, Mängel frühestmöglich abzustellen, landeseinheitliche Standards sicherzustellen und im Bedarfsfall situativ eingreifen zu können. Andererseits sollen aber nicht nur Fehlentwicklungen schnellstmöglich erkannt werden, sondern auch gemeinsam mit den Kreispolizeibehörden Verbesserungspotenziale erarbeitet und Bewährtes fortentwickelt werden. Das Etablieren von Audits, deren Ziel ein Dialog auf Augenhöhe ist, stellt dafür eine gute Grundlage dar. Wir sind uns deshalb sicher, dass die neue Gestaltung der anlassunabhängigen Fachaufsicht für die Polizei NRW eine Vielzahl von Chancen birgt.

Dr. Daniela Lesmeister ist Abteilungsleiterin Polizei im Ministerium des Innern NRW.

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