Nachtsichtgeräte für den Schützenpanzer Marder

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(Foto: Rheinmetall)

Rheinmetall hat heute den Auftrag zum Austausch von Nachtsichtgeräten beim Schützenpanzer Marder erhalten. Der Auftrag umfasst 173 Fahrernachtsichtgeräte des Modells Spectus II inklusive logistische Anteile, Ausbildung und weitere Serviceleistungen. Die Auslieferung beginnt Ende 2021 und soll bis Ende 2022 abgeschlossen sein.

Spectus II fusioniert das Bild einer Restlichtverstärker-Kamera mit dem eines Wärmebildgeräts und verbessert somit die Sicht des Fahrers auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen. Zudem wird das System durch eine Rückblickkamera ergänzt. Kooperationspartner bei dem Vorhaben sind die Rheinmetall Technical Publications und die Rheinmetall-Tochtergesellschaft benntec Systemtechnik GmbH. Das Vorgängersystem Spectus I wurde von Rheinmetall bereits als einsatzbedingter Sofortbedarf für die ISAF-Mission in Afghanistan in die Schützenpanzer Marder 1 A5A1-Flotte integriert.

Diese Modernisierung des Marders wurde notwendig, um eine verlässliche Alternative zum Schützenpanzer Puma zu erhalten, die zur Not auch bei der VJTF 2023 eingesetzt werden kann. Auch wenn der Marder im Grunde trotz aller jüngst angestoßenen Modernisierungsmaßnahmen ein veraltetes Gerät bleibt, ist es doch ein kampferprobtes und in die Truppe integriertes System mit gut ausgebildeter Besatzung in ausreichender Zahl.

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