Im Jobcenter ist alles im Lack

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(Foto: CleanIT)

Das Jobcenter Märkischer Kreis hat sein Hygienekonzept ausgeweitet. Neben den bisherigen Aufwendungen haben sich die Verantwortlichen dazu entschieden, den Speziallack Clean it unter anderem auf Türgriffe und Handläufe auftragen zu lassen. Wenn die letzten Arbeitssuchenden und Angestellten die Räumlichkeiten verlassen haben, wird am Wochenende der Hygieneschutz aufgetragen.

Clean it wurde von Chemikern der Firma itCoating entwickelt, um gegen die Schmierinfektion – ein wichtiger Infektionsweg neben der Tröpfcheninfektion – bei der Verbreitung von Viren vorzugehen.

Die Funktionsweise des kaum sichtbaren, dünnschichtigen Hygienelacks Clean it beruht auf drei Eigenschaften: Die porendichte Oberfläche verhindere, dass Viren wie Influenza und Corona hineindiffundieren können. Die Oberfläche sei so glatt, dass weder Viren noch Bakterien sich darauf beziehungsweise darin festsetzen können, verspricht das Unternehmen. Zudem habe die Beschichtung eine sehr niedrige Oberflächenspannung, so dass Viren keinen Halt finden. Zusätzlich greifen biologisch aktive Verbindungen die Virenhülle an. Dadurch werde die Hülle porös und die Viren würden deaktiviert, erläutert einer der Chemiker. „Alle drei Eigenschaften führen zu einer signifikanten Reduzierung von Viren und Bakterien in kürzester Zeit. Bei unserer Beschichtung werden 99,98 Prozent – nachgewiesen in namhaften Laboren – aller Viren in weniger als zwei Stunden deaktiviert“. Das sei sehr wichtig, denn Coronaviren können bis zu 9 Tage auf Oberflächen infektiös sein, Bakterien noch viel länger. Das bedeutet ein sehr großes Infektionsrisiko.

Um die 10 Dienststellen des Jobcenters Märkischer Kreis fit gegen Viren und Bakterien zu machen, legten am Wochenende – um die Trocknungs- und Aushärtezeiten einzuhalten – zwei Teams à 2 geschulte Fachkräfte Hand an. Nach der gründlichen Reinigung der zu beschichteten Flächen wurde der Lack aufgetragen. Alle Flächen und Gegenstände, mit denen die Jobcenter-Besucher und Angestellten in Kontakt kommen, das heißt circa 1400 Türklinken, alle Lichtschalter auf den Fluren, Stühle im Kundenbereich, Beistelltische der Kundenberater, Aufzüge inklusive Bedienknöpfe und sämtliche Handläufe, wurden behandelt.

Die viruzide und bakterizide Beschichtung schützt die Oberflächen auch zwischen den Reinigungs- und Desinfektionszyklen mindestens 12 – 36 Monate.

Das Jobcenter Märkischer Kreis entschied sich für Clean it als Ergänzung des bestehenden Hygienekonzeptes, weil die Beschichtung zusätzliche Sicherheit schafft und zudem ein ständiges Anreichern der Atemluft mit Lösungsmitteln aus Desinfektionsmitteln verhindert. Zusätzlich rechnet man mit einer Kostenersparnis, denn in Zukunft könnten Flächendesinfektionsmittel eingespart werden. Der Beschichtungspartner bestätigt, dass ein Liter Speziallack circa 1000 Liter Desinfektionsmittel und zudem Arbeitskraft einspart. „Übertragungswege können vielfältig sein, und wir dürfen in der jetzigen Situation keine ausschließen. Der beste Schutz neben der Verwendung der Mund-Nasen-Maske ist Hygiene, vor allem auch auf Oberflächen, die von vielen Menschen berührt werden“, so die Erklärung der Firma itCoating. In den Dienststellen des Jobcenters Märkischer Kreis wurde mittels des Lacks das Risiko der Virenübertragung per Schmierinfektion minimiert und der Hygieneschutz für Mitarbeitende und Kunden um eine weitere schützende Maßnahme ergänzt.

Aber natürlich können sich Privatverbraucher auch zuhause schützen. Mit einem Reinigungs- und Beschichtungstuch von Clean it können kleine beschichtete Flächen wie Türklinken oder auch Handläufe für ein sicheres Umfeld sorgen und für größere Flächen gibt es Clean it auch in verschiedenen Flascheneinheiten. Weitere Informationen und Bestellungen unter www.clean-it.info.

Verfasser des Gastbeitrages ist der Geschäftsführer von CleanIT, Manuel Schneider.

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