Neue Täuschkörper für Finnlands Gripen

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(Foto: Saab)

Saab hat Finnland als Teil des Gripen EW (Electronic Warfare)-Pakets für das finnische Beschaffungsprojekt HX-Kampfflugzeug zusätzlich noch neue Täuschkörperraketen angeboten. Das Angebot umfasst zudem den neuen Electronic Attack Jammer Pod (EAJP) zur Verbesserung der bestehenden EW-Fähigkeit der Gripen. Hierdurch soll das moderne Kampfflugzeug gegen gegnerische Luftverteidigung bestehen können.

„Die Täuschkörper, die wir heute vorstellen, sind eine wirksame Ergänzung zu den eingebauten elektronischen Angriffsfähigkeiten der Gripen E/F. Die neuen Täuschkörperraketen werden zu einem großen Teil in Finnland entwickelt, was unser Angebot an Finnland noch weiter stärkt“, betonte Jonas Hjelm, Senior Vice President und Leiter des Saab-Geschäftsbereichs Luftfahrt.

Die neue leichte, luftgestützte Täuschkörperrakete (Lightweight Air-launched Decoy Missile, LADM) von Saab ist ein hochleistungsfähiger Störsender, der unter anderem zur Unterdrückung feindlicher Flugabwehrsysteme, zum Schutz des Flugzeugs und zur Erhöhung der Trefferwahrscheinlichkeit von Raketen eingesetzt wird. Der weiterentwickelte EAJP hingegen soll Flugzeuge durch Störfunktionen gegen feindliches Radar schützen und dadurch die gegnerische Angriffsfähigkeit blockieren. Da sowohl das EAJP als auch das LADM auf dem bestehenden EW-System der Gripen aufbauen, wäre eine nahtlose Integration möglich.

Neben der Gripen befinden sich auch die Dassault Rafale, der Eurofighter Typhoon, die Lockheed Martin F-35A und Boeings F/A-18E/F Super Hornet und EA-18G Growler für Finnlands HX-Kampfflugzeug Projekt im Wettbewerb.

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