Richtfest bei der DLRG

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(v.l.n.r.) Generalsekretär Ludger Schulte-Hülsmann, Präsident Achim Haag, Stiftungsvorstände Joachim Kellermeier und Holger Fährmann, Samtgemeindebürgermeister Maik Schmidt feierten das Richtfest. (Foto: BS/DLRG, Christopher Dolz)

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) feierte Richtfest einer neuen Halle für die europäische Katastrophenhilfe. Nach dem Erweiterungsbau des Tagungszentrums in Bad Nenndorf ist die Halle das nächste Bauprojekt.

In der Halle finden alle Fahrzeuge, Anhänger und Boote des EU-Moduls “Flood Rescue using Boats” (FRB) Platz, die die DLRG im Rahmen dieses Programms zur Verfügung stellt. FRB ist Teil des EU-Katastrophenschutz-Mechanismus. Das Bundesinnenministerium (BMI) hatte die Hilfsorganisation mit der Bereitstellung einer Einheit beauftragt. Die FRB-Einheit der DLRG wird in Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk (THW) aufgebaut.

“Mit der Halle tragen wir unseren Teil dazu bei, bei Rettungseinsätzen unter Einsatz von Booten bei Überschwemmungen auf Anforderung eines anderen Mitgliedstaates über die EU zum Einsatz zu kommen”, sagte Achim Haag, Präsident der DLRG, beim Richtfest.

Mit der Einsatzeinheit des FRB kann die DLRG in bis zu 1.500 Kilometern Entfernung entlang der deutschen Außengrenzen im Rahmen von Hilfegesuchen agieren und bis zu zehn Tage lang autark arbeiten. Möglich macht dies die Camplogistik der Einheit. “Vor Ort werden dann rund 40 Helferinnen und Helfer mit 15 Fahrzeugen und elf Booten in der Lage sein, 50 Betroffene zu jeder Tageszeit und bei jedem Wetter zu retten und zu transportieren”, erläuterte Haag.

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