Bremen beschließt KI-Strategie

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Auf vier Handlungsfeldern ruhend, soll die KI-Strategie des Landes die Grundlagen für ein gut vernetztes Ökosystem in Bremen schaffen. (Foto: Medienservice/pixabay.com)

Mit “Bremen.KI” hat der Senat des Zwei-Städte-Staats jüngst eine Strategie zur Förderung Künstlicher Intelligenz (KI) beschlossen. Auf die Handlungsfelder Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Qualifizierung fokussiert, sollen die Maßnahmen den Grundstein für ein gut vernetztes Ökosystem legen und damit die Sichtbarkeit des KI-Standorts Bremen erhöhen.

Unter den Technologien des digitalen Wandels nimmt die Künstliche Intelligenz (KI) eine Schlüsselposition ein. Mit “Bremen.KI” haben die Ressorts für Wirtschaft und Wissenschaft nun einen Maßnahmenkatalog erarbeitet, der die Technologie im Zwei-Städte-Staat voranbringen soll. Im Wesentlichen beruht die KI-Strategie auf einem Eckpunktepapier, das bereits im Mai des vergangenen Jahres vorgestellt wurde. Es folgte ein umfangreicher Beteiligungsprozess unter Einbezug der Wirtschaft, Wissenschaft, von Verbänden sowie der öffentlichen Verwaltung. Ziel der Strategie sei es, das Knowhow aus der bremischen Forschungslandschaft und den Unternehmen stärker zusammenzubringen und in Wertschöpfung umzusetzen, sagt Bremens Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, Kristina Vogt. Man wolle die Stärken der Wirtschaft und Wissenschaft bündeln, Bedarfe herausarbeiten und neue Geschäftsmodelle entwickeln, so die Senatorin weiter.  

Herzstück von Bremen.KI ist die Errichtung eines KI-Transfer-Zentrums mit Standorten in Bremen und Bremerhaven. Die Keimzelle eines gut vernetzten Ökosystems, werden sich die Zentren zumal mit den Bedarfen der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Land auseinandersetzen, um gemeinsam neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen und so die Sichtbarkeit des KI-Standorts Bremen gegenüber EU, Bund, Wirtschaft und Wissenschaft zu erhöhen. Bis zur Fertigstellung des derzeit noch im Bau befindlichen Digital Hub Industry wird der Bremer Ableger des KI-Transfer-Zentrums vorerst im Technologie-Zentrum Information und Informationstechnik (TZI) beheimatet sein, in Bremerhaven wurde die dortige Hochschule als Standort erwählt. Parallel zu den real existierenden Anlaufstellen ist eine virtuelle Plattform geplant, die schon in den nächsten anderthalb Jahren Gestalt annehmen und alle Forschungsaktivitäten, Angebote und Fördermaßnahmen zum Thema KI bündeln soll. Finanzmittel des Bundes und der EU sollen sicherstellen, dass das Ökosystem rund um die geplanten Zentren in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden kann, heißt es aus dem Bremer Senat.  

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