Innovationsbericht vorgestellt

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Besonders bekannt für erfolgreiche Innovationen und Ausgründungen in NRW ist die RWTH Aachen. (Foto: BS/Peter Winandy/RWTH Aachen)

Nachdem der letzte Innovationsbericht des Landes Nordrhein-Westfalen inzwischen bereits zehn Jahre zurückliegt, hat Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart nun eine Neuauflage des Berichtes vorgestellt. Die umfassende Analyse war im Auftrag des Innovationsministeriums von NRW vom RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung gemeinsam mit dem Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW), der Wissenschaftsstatistik GmbH des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und dem Centrum für Entrepreneurship, Innovation und Transformation (CEIT) der Ruhr-Universität Bochum erstellt worden.

Führend bei Infrastrukturen

Das Fazit der Studie: Nordrhein-Westfalen kann im Bereich der Innovationen auf viele Stärken setzen: Auf einen innovativen Mittelstand, innovative Großunternehmen, wie etwa in der chemischen Industrie, der Elektrotechnik oder im Maschinenbau, innovative Dienstleister sowie leistungsfähige Hochschulen, die im intensiven Austausch mit der Wirtschaft stehen und auch selbst erfolgreiche Ausgründungen schaffen. Zahlreiche Forschungseinrichtungen beschäftigen sich zudem mit Zukunftsfeldern wie Bioökonomie, IKT oder Elektromobilität. Seit 2018 hat zudem die Entwicklung der Innovationsausgaben durch Unternehmen deutlich zugelegt, auch im Vergleich zum Bundesdurchschnitt. Voraussetzung für digitalisierte Geschäftsmodelle und Investitionen ist natürlich eine flächendeckend gute Infrastruktur. Bei Breitbandanschlüssen sowie bei den Mobilfunkstandards LTE und 5G ist Nordrhein-Westfalen laut dem Bericht führend, was einen wichtigen Standortvorteil für Unternehmen bedeutet.

Für Innovationsminister Pinkwart zeigen die Ergebnisse des Berichtes: “Nordrhein-Westfalen ist ein starkes Innovationsland. Die positiven Entwicklungen bei Hochschulausgründungen, bei Forschungskapazitäten für Zukunftsthemen, bei der digitalen Infrastruktur und innovativen kleinen und mittleren Unternehmen sind Stärken, die wir nutzen und ausbauen können. Gerade die Corona-Krise zeigt, wie wichtig langfristig angelegte Investitionen sind, damit unsere Unternehmen auch in Zukunft innovativ und wettbewerbsfähig bleiben können.”

Bis zum nächsten Bericht soll es diesmal nicht wieder ein Jahrzehnt dauern, so das Ministerium: So sind bis Januar 2022 noch zwei weitere Innovationsberichte zu den Themen “Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen” sowie “technologie- und wissensintensiver Gründungen” angekündigt.

Den Innovationsbericht des Landes Nordrhein-Westfalen 2020 gibt es online unter: www.innovationsbericht.nrw

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