Angriffe auf das RKI

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Die RKI-Homepage ist eine wichtige Informationsquelle in der Corona-Pandemie und regelmäßig Ziel von Cyber-Angriffen. (Screenshot: www.rki.de)

In der vergangenen Woche war die Homepage des Robert-Koch-Instituts (RKI) Ziel eines Hackerangriffs. Die Seite war deshalb für Stunden nicht erreichbar gewesen. Bestätigt wurde der Angriff inzwischen durch das Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund), dass die Homepage betreibt.

Die DDoS-Attacke erfolgte vergangenen Donnerstagvormittag. Die Server wurden dabei mit massenhaften Anfragen lahmgelegt. Es gibt bisher keine Hinweise auf Täter, die Untersuchungen dauern an. Strafanzeige sei laut RKI nicht gestellt worden.

Die das interne Netz des RKI oder des IT-Dienstleisters sind die Angreifer nicht eingedrungen. Weder das Dashboard zum Pandemiegeschehen noch das Back-End für die Corona-Warn-App wurden beschädigt.

Am Wochenende war das RKI bereits Zielscheibe für physische Angriffe geworden. Unbekannte hatten Brandsätze auf ein Nebengebäude im Süden Berlins geworfen. Die Polizei ermittelt und sucht nach zeugen.

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