Weitere 913 taktische Funkgeräte für die Bundeswehr

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(Foto: L3Harris)

Am Mittwoch ging die 25-Mio-Vorlage zu neuen Funkgeräten für die Bundeswehr erfolgreich durch den Haushaltsausschuss. Insgesamt 913 weitere Funkgeräte des Typs Army/Navy Portable Radio Communications, Typ 117, Version G (AN/PRC-117G) will die Bundeswehr für insgesamt rund 91 Millionen Euro beschaffen.

Bei den AN/PRC-117G handelt es sich um taktische Software-Defined Radios (SDR) des amerikanischen Unternehmens L3Harris. Es verfügt über die verschiedensten für militärische Zwecke notwendigen Features, wie Härtung gegen Umweltbedingungen, Möglichkeiten zur Satellitenkommunikation und – neben anderen – die Wellenformen Have Quick, SRW Soldier und NATO Saturn. Als einzig kritischer Punkt kann die Kryptographie genannt werden, sie ist Black Box Made in USA, dort durch die NSA für Top Secret zugelassen.

“Die Bundeswehr beabsichtigt, zunächst 370 Funkgeräte zu kaufen. In den Jahren 2021 bis 2024 sollen dann weitere 543 Systeme folgen. Daneben sollen auch weitere Verträge über notwendiges Zubehör für die Geräte in diesem Jahr und in den Jahren 2021 bis 2024 geschlossen werden”, lautete die Mitteilung des BMVg. “Das Funkgerät AN/PRC-117G und entsprechende Vorgängerversionen nutzt die Bundeswehr bereits seit zehn Jahren. Mit den taktischen Satellitenkommunikationsverbindungen und terrestrischen Funkverbindungen können die Soldatinnen und Soldaten verschlüsselt mit den Verbündeten in der NATO kommunizieren. Derzeit werden 540 Geräte eingesetzt. Die Systeme werden auch für die VJTFVery High Readiness Joint Task Force 2023, den schnell verlegbaren, auch als NATO-Speerspitze bezeichneten Eingreifverband, genutzt.”

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