Unbemannte Systeme für Skyborg

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(Bild: BAE Systems)

Die U.S. Air Force hat im Rahmen ihres Skyborg-Programmes Aufträge zur Entwicklung der unbemannten Systeme vergeben. Es soll ein kostengünstiges autonomes unbemanntes Luftfahrzeug entwickelt werden, das zusammen mit bemannten Flugzeugen in Einsätze geht. Damit ähnelt Skyborg dem deutsch-französisch-italienischen FCAS-Projekt, das ebenfalls auf Manned-Unmanned-Teaming (MUM-T) von einem bemannten Fighter mit unbemannten Remote Carriern setzt.

Diese unbemannten Systeme (UAS) sollen sich selbstständig am bemannten Flugzeug orientieren und durch dessen Piloten als zusätzliche Assets eingesetzt werden. So können einzelne UAS beispielsweise die gegnerische Luftverteidigung stören, das Gefechtsfeld erkunden oder zusätzliche Waffen tragen. Vorteil ist, dass in diesen Systemen keinerlei Raum, Energie oder Gewicht darauf verwendet werden muss, dass ein Mensch in unwirtlicher Umgebung überleben kann. Zudem ließen sich diese UAS durchaus günstig herstellen, wenn auf hochentwickelte Schutzsysteme verzichtet wird, die bei bemannten Flugzeugen unerlässlich sind.

BAE Systems hat nun einen der Aufträge zur Entwicklung dieser robusten UAS für Skyborg erhalten. Im Rahmen dieses Programms wird das Unternehmen ein digitales Design für ein unbemanntes Luftfahrzeug (UAV) mit autonomen Funktionen entwickeln.

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