Der digitale Arbeitsplatz von morgen

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Christoph Treubert, Business Development Manager bei der PASS Consulting Group (Foto: PASS Consulting Group)

Angetrieben durch die Corona-Pandemie wird die Arbeitswelt in Deutschland zunehmend mobiler – zeit- und ortsflexibles Arbeiten gewinnt an Bedeutung. Das hat auch die Bundesregierung erkannt, die in ihrem Programm zur „Digitalen Verwaltung 2020“ von einem digitalen Arbeitsplatz der Zukunft ausgeht. Doch was in der freien Wirtschaft immer besser funktioniert, stellt die öffentliche Verwaltung und Behörden vor große Herausforderungen.

Nur schwache Nutzung von Homeoffice

Der allgemeine Trend zum Homeoffice, der in der Privatwirtschaft mit der Einführung von flexiblen Arbeitsplatzmodellen schon vor Jahren einsetzte, ist in den Behörden und der öffentlichen Verwaltung noch nicht richtig angekommen. Effizientes Arbeiten im Homeoffice setzt die richtigen Ressourcen und Technologien voraus, nur die wenigsten Verwaltungsangestellten können auf solche zugreifen. Das liegt zum einen an nicht vorhandener Hardware (z.B. Laptops) und zum anderen an fehlenden sicheren Zugängen zu verwaltungsinternen Netzwerken sowie zu Telefon- oder Videokonferenzen.

Hohe Sicherheitsanforderungen an die öffentliche Verwaltung

Wer seine Beschäftigten außerhalb der abgesicherten IT-Umgebung mit sensiblen Daten arbeiten lässt oder ihnen gar einen Fernzugriff auf wichtige Systeme und Anwendungen ermöglichen will, muss vieles beachten. Das gilt v.a. beim Umgang mit besonders schützenswerten persönlichen, vertraulichen und sensiblen Daten, denn die öffentliche Verwaltung unterliegt den Vorgaben des Bundesamts für Informationssicherheit (BSI).

Bereits heute existieren Lösungen

Der Einsatz von Digitalisierungslösungen war im öffentlichen Sektor zuletzt deutlich weniger stark ausgeprägt als in der freien Wirtschaft. Doch die Erfahrungswerte von PASS zeigen, dass aus technischer Sicht eine Homeoffice-Tätigkeit für Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes einfach und unter Einhaltung aller Anforderungen realisiert werden kann.

Der Ausbruch der Corona-Pandemie hat gezeigt, dass es sich lohnt, in eben jene Digitalisierungsleistungen zu investieren und so auch in Krisenzeiten auf eine Infrastruktur zurückgreifen zu können, die es erlaubt, weiterhin für die Bürgerinnen und Bürger erreichbar zu sein. Der Servicegedanke steht dabei im Mittelpunkt, gleichzeitig sorgt die DSGVO-Konformität aber dafür, dass die Daten sich immer unter voller Kontrolle der entsprechenden Behörde befinden. Eine Zulassung bis „VS NFD“ (Verschlusssachen – nur für den Dienstgebrauch) ist möglich.

Der PASS Digital Workplace ist eine echte Alternative zu den üblichen VPN- und VDI-Lösungen und kann diese entlasten und/oder ablösen. Für Behörden bietet er unkomplizierte und hochsichere Remote- und Homeoffice-Arbeitsplätze bei minimalem Aufwand für IT-Administratoren. So lässt sich die Produktivität und Effizienz der Mitarbeiter im Homeoffice und unterwegs sicherstellen.

Sollte sich die öffentliche Verwaltung für solch eine Lösung entscheiden, ist es sinnvoll, dass die Umsetzung unter Einbindung aller Stakeholder erfolgt, um deren Akzeptanz sicherzustellen.

Autor des Gastbeitrages ist Christoph Treubert, Business Development Manager, PASS Consulting Group.

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