Übungsmunition für die Fregatten

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(Foto: Ein Dahmer)

Ebenfalls vergangene Woche hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die Mittel für die Beschaffung von Übungsmunition im Kaliber 127 Millimeter für die neuen Fregatten freigegeben. Für etwa 33 Millionen Euro sollen rund 7.000 Übungsgeschosse, Treibladungen und Referenzmunition beauftragt werden.

“Auf der Baden-Württemberg und ihren Schwesterschiffen der Klasse F125 wird die Übungsmunition 127 Millimeter Standard hauptsächlich für die Ausbildung der Soldatinnen und Soldaten eingesetzt werden. Zugleich wird diese Munitionssorte künftig genutzt, wenn die Bordkanone nach Wartungs- und Reparaturarbeiten getestet und kalibriert wird”, beschreibt die Bundeswehr.

“Aber auch im Einsatz hat die Übungsmunition ihren Zweck. Wenn weniger die Waffenwirkung benötigt wird, sondern es um Abschreckung von Gegnern durch Show of Force geht – wie zum Beispiel beim klassischen Schuss vor den Bug –  besitzen die Fregatten der Klasse 125 künftig eine weitere Eskalationsstufe.”

Der Rahmenvertrag zum Abruf von insgesamt bis zu 13.000 Geschossen und der Treibladungen soll (voraussichtlich) von November 2020 bis Ende 2027 in Kraft treten.

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