Das Leben der Bürger entlasten

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Kurz nach der Geburt haben Eltern im Regelfall wichtigere Sorgen als die Beantragung von Kindergeld und den Nachweis von Dokumenten. Mit dem Projekt ELFE soll dies bald digitalisiert ablaufen, sodass sich die Eltern voll auf den Nachwuchs konzentrieren können. (Foto: BS/RitaE/pixabay.com)

Das primäre Ziel von Onlinezugangsgesetz und der Digitalisierung von Verwaltungsleistungen ist die Verringerung den bislang häufig zu hohen Aufwandes für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie die Belegschaften in der Verwaltung selbst. Um das Thema aus Sicht der Praxis, der Wissenschaft sowie der Politik zu beleuchten und dabei in einen aktiven Austausch zu gehen, veranstalten der Senator für Finanzen der Freien Hansestadt Bremen, die Geschäftsstelle des Netzwerks Bessere Rechtsetzung und Bürokratieabbau am IAW Tübingen sowie der Normenkontrollrat Baden-Württemberg gemeinsam eine Veranstaltung zu Perspektiven, dem weiteren Vorgehen und der Vorstellung von Good Practice-Beispielen der digitalen Verwaltung. Die Veranstaltung, deren thematische Schwerpunkte auf der Landes- und Bundesebene liegen werden, findet am 18. November 2020 von 14:00 – 18:00 Uhr digital statt.

Als eines der bundesweit bekanntesten Leuchtturmprojekte werden Mitarbeiter aus dem Entwicklungsteam das Digitalisierungsprojekt „ELFE – Einfach Leistungen für Eltern“ der Freien Hansestadt Bremen vorstellen, welches mittlerweile in ein Gesetzgebungsverfahren auf Bundesebene gemündet ist. Das Projekt sowie das anschließende Gesetz sollen den Zugang zu Familienleistungen (zunächst Elterngeld, Kindergeld und Namensbestimmung) vereinfachen, indem die Antragsverfahren zu ihrer Gewährung digitalisiert werden. Eltern sollen auf diese Weise insbesondere nach der Geburt eines Kindes von Nachweispflichten entlastet werden. Anhand dieses vielbeachteten Beispiels sollen Erfahrungen und Perspektiven der Digitalisierung von Verwaltungsleistungen geteilt und diskutiert werden.

Der Behörden Spiegel ist Medienpartner der Veranstaltung. Dr. Eva-Charlotte Proll, Mitglied der Geschäftsleitung des Behörden Spiegel sowie Leiterin Unternehmensentwicklung und Digitalisierung, wird die den Tag abschließende Diskussionsrunde zum Thema “Voraussetzungen, Fortschritte und Perspektiven der Digitalisierung von Verwaltungsleistungen auf Landes- und Bundesebene” moderieren. Alle weiteren Infos und das Programm der Veranstaltung finden sich unter diesem Link; eine Möglichkeit zur kostenlosen Anmeldung gibt es hier.

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