ÖD: Digitales Vorbild

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Papierlos dank digital: Mit Blick auf seinen Aktenbestand ist der Öffentliche Dienst inzwischen digitaler als die Automobilindustrie. (Grafik: Fachdozent, pixabay.com)

Die öffentliche Verwaltung ist digitaler als ihr Ruf: Wie eine Umfrage des Branchenverbands Bitkom erst kürzlich ermittelt hat, konnte inzwischen jede fünfte Behörde ihren Aktenbestand weitestgehend digitalisieren, so dass nahezu vollständig auf Papier verzichtet werden kann.

Ein Fünftel ist quasi papierlos

In einer vom Digitalverband Bitkom veröffentlichten Umfrage zeigt sich die öffentliche Verwaltung “besonders fortschrittlich”: 20 Prozent der befragten Behörden arbeiten inzwischen nahezu papierlos, weitere 67 Prozent haben ihren Aktenbestand immerhin teilweise digitalisiert. Im direkten Vergleich zur Privatwirtschaft ist der Öffentliche Dienst damit digitaler unterwegs als beispielsweise der Finanzsektor oder die Automobilindustrie. Jenseits des öffentlichen Sektors führen Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern die Statistik an, wobei 20 Prozent ihre Akten weitestgehend, 46 Prozent teilweise in ein digitales Format übertragen haben. Schlusslicht der Umfrage bilden Unternehmen der Bereiche Chemie, Pharma- und Lebensmittelindustrie. 

Ökonomische und ökologische Vorteile

“Die deutsche Wirtschaft macht bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse weiter Fortschritte. Das hat nicht nur ökonomische, sondern auch ökologische Vorteile: Dokumente können ortsunabhängig und schnell gefunden und bearbeitet werden, es werden keine meterlangen Regale oder Aktenschränke benötigt und schließlich schont der Verzicht auf Papier die Umwelt”, kommentiert Nils Britze, Bereichsleiter Digitale Geschäftsprozesse beim Bitkom, die Ergebnisse.

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