govdigital wächst weiter

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Kaum ein Jahr ist die Genossenschaft govdigital nun alt, und schon erfreut sie sich immer größerer Beliebtheit. Geschäftsführer Matthias Kammer, hier auf dem Digitalen Staat, freut sich über das stetige Wachstum. (Foto: BS/Dombrowsky)

Die vor knapp einem Jahr gegründete Genossenschaft govdigital wächst munter weiter. Die Generalversammlung der govdigital eG hat in der vergangenen Woche einstimmig beschlossen, die Landesoberbehörde IT Baden-Württemberg (BITBW) sowie die ITEBO Unternehmensgruppe aus Osnabrück in die Genossenschaft aufzunehmen. govdigital umfasst damit nun 14 öffentliche Mitglieder aller drei staatlicher Ebenen: zwölf IT-Dienstleister aus Kommunen und Ländern, einen ausschließlichen IT-Landesdienstleister sowie die Bundesdruckerei als reines Bundesunternehmen. Und der Wachstumskurs wird wohl weitergehen, denn die eG vermeldet, dass weitere öffentliche Rechenzentren bereits ebenfalls Interesse an einer Mitgliedschaft signalisiert haben.

Anhaltender Zulauf für neue Institution

“Wir freuen uns, BITBW und ITEBO in unseren Reihen begrüßen zu dürfen und werden die neuen Konsortialpartner aus Baden-Württemberg und Niedersachsen eng in unsere Arbeit und die laufenden Projekte einbeziehen”, erklärte govdigital-Geschäftsführer Matthias Kammer über das stetige Wachstum der noch jungen Institution. “Bei der Gründung der govdigital eG im Dezember 2019 sind wir mit zehn ebenenübergreifenden Konsortialpartnern gestartet – das war bereits ein erster Erfolg”, so Kammer. “Umso mehr freuen wir uns über den anhaltenden Zulauf, der uns vor allem signalisiert, dass unsere Botschaft verfängt: Für die nutzerzentrierte, sichere und effiziente Digitalisierung öffentlicher Leistungen braucht es einen übergreifenden Ansatz von Akteuren, die neue Technologien wirklich vorantreiben und für einen nachhaltigen Einsatz im öffentlichen Bereich nutzbar machen wollen”, so Kammer.

Kaum ein Jahr alt

Die govdigital eG ist ein Zusammenschluss aus mittlerweile 14 öffentlichen IT-Dienstleistern, die im Dezember 2019 mit dem Ziel gegründet wurde, moderne Technologien für die öffentliche Verwaltung voranzutreiben. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Entwicklung der Blockchain-Technologie, die für Dezentralität und Partizipation steht und es erlaubt, Beteiligung und Souveränität im öffentlichen Sektor gemeinsam auszubauen. Der Ansatz der govdigital ist aber grundsätzlich technologieoffen und zieht insbesondere auch alle Aspekte der Künstlichen Intelligenz mit ein.

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