Caffier zurückgetreten

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Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) ist zurückgetreten. (Foto: Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern, Uto Sachse)

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) ist zurückgetreten. Er ist unter Druck geraten wegen eines Waffenkaufs bei einem Händler, der Verbindungen zur rechtsextremen Szene hatte.

In einer persönlichen Erklärung schrieb Caffier, dass er den Vorwurf der Nähe zu rechten Kreisen scharf zurückweise. Er besitze jedoch “nicht mehr die nötige Autorität” , um das Amt des Innenministers ausüben zu können. Aus diesem Grund trete er zurück. Er tue dies, um seine Familie, seine Mitarbeiter und sein Umfeld zu schützen.

“Ich habe eine Waffe bei jemanden erworben, bei dem ich sie aus der heutigen Sicht nicht hätte erwerben dürfen. Aber: Nicht der Erwerb war ein Fehler, sondern mein Umgang damit. Dafür entschuldige ich mich”, so Caffier. Dennoch sei die Berichterstattung der letzten Tage eine extrem große Belastung gewesen. Das Mediengeschäft sei “erbarmungslos und leider allzu oft undifferenziert”. Sein Landtagsmandat werde der 65-Jähirge behalten.

Caffier war seit 2006 Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommerns und seit 2011 stellvertretender Ministerpräsident. Er war zudem Sprecher der CDU-geführten Innenministerien in der Innenministerkonferenz (IMK).

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