3 von 4 Behörden waren Opfer von DNS-Angriffen

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Für den Global DNS Threat Report haben die Markforscher von IDC im Auftrag von EfficientIP 900 IT-Entscheider in Nordamerika, Europa und Asien-Pazifik befragt. (Foto: Elchinator, www.pixabay.com)

78 Prozent der staatlichen Einrichtungen waren im vergangenen Jahr von Angriffen auf das Domain Name System (DNS) betroffen. Bei jeder fünften Einrichtung gab es mehr als zehn Angriffe im Jahr. Über die Hälfte (62 Prozent) berichten über Ausfälle interner Anwendungen.

Das sind Ergebnisses des Global DNS Threat Report 2020. Demzufolge sind Regierungseinrichtungen im Durchschnitt anfälliger für DNS-Angriffe als Unternehmen. So erlebten 42 Prozent der öffentlichen Einrichtungen Angriffe mit DNS-basierter Schadsoftware – im branchenübergreifenden Durchschnitt waren es 34 Prozent. Die Schäden durch die Angriffe nehmen dabei laut Report zu. Neben Reputationsschäden und dem Risiko des Datenabflusses sind die Folgekosten einzelner Angriffe um 14 Prozent auf etwa 580.000 Euro gestiegen.

Das Domain Name System ist ein wichtiger Dienst für praktisch alle Netzwerke. Das System verwaltet die IP-Adressen und Namen aller Geräte im Netz und erlaubt die direkte Adressierung. Es gibt verschiedene Angriffsformen auf DNS-Server. Kürzlich war die Webseite des Robert Koch Instituts (RKI) infolge einer Überlastungsattacke zeitweise ausgefallen.

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