Impfzentren – Eine Herausforderung für den Katastrophenschutz

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(© BS/privat)

Deutschland beschafft zentral den Impfstoff. Dann beginnt Phase eins. Das heißt: Zum Beispiel in Berlin müssen 900.000 Impfungen geplant und dann erfolgreich durchgeführt werden. Hierzu werden Impfzentren geplant. Deutschlandweit sollen mehrere hundert entstehen, in Berlin werden es sechs sein.

Der Aufbau dieser Impfzentren ist eine technische Herausforderung für Architekten und Fachplaner. Eine andere Herausforderung wird der Betrieb sein. Es muss ausreichend Personal gefunden werden, um diese Zentren zu betreiben. Die dritte Herausforderung wird sein, die richtigen Personengruppen in gut getakteten Zeitfenstern den Impfzentren zuzuführen und dann wieder abzuführen.

Für den Betrieb eines jeden Impfzentrums rechnen wir in Berlin mit rund 200 Menschen, die sich von früh bis spät, etwa zwölf Stunden am Tag, sieben Tage die Woche engagieren. Hier wird der Katastrophenschutz wieder die besondere Aufgabe bekommen, möglichst viele Menschen im Haupt- wie im Ehrenamt hierfür auf die Beine zu stellen, und das über mehrere Wochen lang! Keiner kann dies alleine bewältigen, aber gemeinsam schaffen wir das.

Albrecht Broemme war als Landesbranddirektor Leiter der berliner Feuerwehr (1993-2006) und anschließend Präsident des THW (2006-2019). Seine Kolumne “Broemme meint ist fester Bestandteil des Newsletters “Rettung. Feuer. Katastrophe.”

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