Für mehr Frauenpower in Digitalberufen

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Obwohl junge Frauen genauso gut in den MINT-Fächern abschneiden wie Männer, gibt es immer noch zu wenige Frauen in entsprechenden Berufen. (Grafik: Staatsregierung BaWü)

Obwohl viele technische Innovationen von Frauen stammen und sich das vollkommen zu Unrecht oft als “schwächer” bezeichnete Geschlecht vor seinen männlichen Kollegen und Mitschülern nicht verstecken muss, sind junge Frauen heutzutage in den so genannten MINT-Berufen, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik deutlich unterrepräsentiert. Damit sich das ändert, hat die Landesregierung von Baden-Württemberg die “Landesinitiative Frauen in MINT-Berufen” ins Leben gerufen. Ein Baustein der Initiative: die “Girls’ Digital Camps”.

Hier können Schülerinnen ihre digitalen Kenntnisse kompakt, praxisnah und berufsvorbereitend aufbauen oder vertiefen und sich die ein oder andere Inspiration für einen künftigen Job holen. Und das Ganze erstmal unter sich, um sich mit Selbstvertrauen und ohne falsche Scheu in die Arbeit stürzen zu können.

Mit 1,3 Millionen Euro unterstützt das Land die Initiative. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen der Klassen 6 bis 10 und erfolgt in Kooperation mit Hochschulen und Unternehmen. So lernen die Teilnehmerinnen etwa beim Girls’ Digital Camp Südlicher Oberrhein/Ortenau Mitte November, wie man eine Smartphone-App mit einfachen Mitteln und ohne spezielle Vorkenntnisse programmieren kann.

Frauen unterstützen Frauen

Die einzelnen Unterrichtseinheiten finden dabei in Konformität zu den aktuellen Corona-Bedingungen per Videochat statt und werden von Studentinnen der Hochschule Offenburg durchgeführt.

Alle weiteren Informationen und die kommenden Termine der Girls’ Digital Camps finden sich unter diesem Link.

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