Statusbericht für Breitbandausbau in RLP vorgestellt

0
467
Die rheinland pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz mit dem neuen Statusbericht Digitale Infrastrukturen. (Foto: Staatskanzlei RLP/Schäfer)

In Rheinland-Pfalz ist der fünfte Statusbericht zum Ausbau Digitaler Infrastrukturen vorgestellt worden. Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz zeigten sich anhand der wachsenden Versorgung von Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen sehr positiv und blicken zudem mit Optimismus in die Zukunft. Im Bericht geht es aber zunächst um die Vergangenheit und die vergangenen Jahre, wo das Land laut Dreyer “bei der Breitbandversorgung einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht” habe. “In der Abdeckung von 50 Megabit pro Sekunde haben wir die Versorgungsquote von 27 Prozent im Jahr 2011 auf über 90 Prozent der Haushalte gesteigert”, so die Ministerpräsidentin beim Treffen des Netzbündnisses Rheinland-Pfalz. Zudem könne fast jeder zweite Haushalt auf Gigabit-Bandbreiten von 1.000 Megabit pro Sekunde zugreifen (Mehr zur Gigabit-Strategie auch auf Digitale Verwaltung RLP). “Damit hat sich die digitale Teilhabe für alle Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz deutlich verbessert”, so die Ministerpräsidentin weiter. Sie dankte den Mitgliedern des Netzbündnisses, Vertreterinnen und Vertreter der Telekommunikationswirtschaft, der Digital-Verbände, der Kammern und der kommunalen Spitzenverbände für die gute Zusammenarbeit.

“Der fünfte Statusbericht Digitale Infrastrukturen belegt eindeutig, dass wir in Rheinland-Pfalz auf dem richtigen Weg sind”, erklärte Innenminister Roger Lewentz. Die Anzahl der Projekte im Land, die in Umsetzung seien, steige kontinuierlich. “Die Landesregierung unterstützt die rheinland-pfälzischen Kommunen mit umfangreichen Fördermitteln. Gerade auch mit dem Corona-Sondervermögen haben wir eine langfristige Planbarkeit der Finanzierung laufender und kommender Förderprojekte sichergestellt. Vor allem in Zeiten, in denen das Homeoffice vielfach den Schreibtisch im Büro ersetzt, kommt es auf die digitalen Infrastrukturen an. An diesen arbeiten wir sehr intensiv, was die Zahlen belegen”, so der Innenminister weiter.

Rheinland-Pfalz liege bei den Zuwächsen seit der Vorstellung des ersten Statusberichtes Ende 2010 an zweiter Stelle im Bundesranking. In Rheinland-Pfalz verfügten trotz geringerer Bevölkerungsdichte mehr als zwei von drei Haushalten im ländlichen Raum über Bandbreiten von mindestens 50 MBit/s, unterstrich Ministerpräsidentin Malu Dreyer. “Rund 145.000 Teilnehmer werden mit Glasfaser versorgt, darunter rund 129.000 Haushalte, rund 13.800 Unternehmen und über 1.000 Schulen”, erläuterte die Ministerpräsidentin. Zudem habe jede fünfte Schule im Land Zugriff auf 1 GBit/s.

Aber nicht nur der Breitbandausbau müsse gefördert werden, auch eine flächendeckende Mobilfunkversorgung gehöre zu einer zukunftsfesten digitalen Infrastruktur, so die Ministerpräsidentin weiter. Am Vorbild der erfolgreichen Arbeit des Netzbündnisses habe die Landesregierung mit dem Runden Tisch Mobilfunk ein komplementäres Dialog-Format mit einem Monitoring der Ausbaufortschritte etabliert und eine ”Clearingstelle Mobilfunk” eingerichtet. Diese unterstütze Kommunen und Mobilfunkanbieter bei Problemen vor Ort.

Alle Ergebnisse der Auswertung finden sich unter www.rlp.de.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here