Zusammenarbeit bei Kampfmitteln

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Das Land Brandenburg gilt als das am schwersten mit Kampfmitteln belastete Bundesland. (Foto: BS/Feldmann)

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) des Landes Brandenburg und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) vertiefen ihre Zusammenarbeit bei der Erkundung und Räumung von Kampfmitteln. Im Fokus stehen dabei Grundstücke, die sich im Besitz des Bundes befinden.

Dazu unterzeichneten beide Parteien eine entsprechende Kooperationsvereinbarung. Sie sieht vor, dass die BImA die Personal- und Sachkosten des KMBD übernimmt, die bei der Erkundung und Räumung der besagten Flächen entsteht. Um die Kosten zu decken, stellt die Bundesanstalt insgesamt 229 Millionen Euro bereit, wovon schon 133 Millionen in den nächsten fünf Jahren aufgewendet werden sollen. In Brandenburg sind fast 31.000 Hektar der bundeseigenen Fläche als kampfmittelverdächtigt identifiziert.

“Brandenburg weist trotz aller Anstrengungen der vergangenen Jahre und Jahrzehnte immer noch den höchsten Anteil an munitionsbelasteten Gebieten aller Bundesländer auf. Daher begrüße ich es außerordentlich, dass der Bund entsprechende Mittel zur Verfügung stellt, um Flächen in seinem Eigentum in Brandenburg von Kampfmitteln zu räumen. Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt, um dieses Ziel zu erreichen”, erläuterte Michael Stübgen (CDU), Innenminister Brandenburgs.

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