Hinterbliebenenversorgung erweitert

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Mit der Ergänzung des Brandschutzgesetzes in Schleswig-Holstein sollen nun auch unverheiratete Lebenspartnerinnen und Lebenspartner von Feuerwehrangehörigen bei einem Unglücksfall leichter geholfen werden. (Foto: BS/Klawon)

Mit der Ergänzung des Brandschutzgesetzes in Schleswig-Holstein wurde die Hinterbliebenenversorgung neu geregelt. Nun sind auch unverheiratete Lebenspartnerinnen und Lebenspartner von Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren sozial abgesichert. Im Ernstfall kann diesen nun auch unbürokratisch geholfen werden. Die Ergänzung wurde vom schleswig-holsteinischen Innenministerium in Zusammenarbeit mit dem Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein und der Hanseatischen Unfallkasse Nord (HFUK) erarbeitet.

Schleswig-Holsteins Landesbrandmeister Frank Homrich hofft, dass das Modell aus Schleswig-Holstein bundesweit Nachahmerinnen und Nachahmer finden wird: “Mit dieser Regelung ist eine der letzten Lücken in der sozialen Absicherung der rund 50.000 ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen geschlossen. Wer es sich zur Aufgabe gemacht hat, für seine Mitbürgerinnen und Mitbürger zu jeder Tages- und Nachtzeit einzustehen, für den darf es kein unkalkulierbares Risiko in der Absicherung für sich und seine Familie geben. Schleswig-Holstein ist mit dieser Regelung weit vorne und wird hoffentlich Beispiel für andere Bundesländer sein.”

Gabriela Kirstein, Geschäftsführerin der HFUK, begrüßte die Ergänzung. Dadurch sein das “Netz der sozialen Absicherung für unsere Versicherten und ihre Angehörigen noch enger geworden.”

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