Europol soll Dienstleister für Big Data und KI werden

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Der EU-Rat will Europol mit Technologie ausstatten, um große Datenmengen aus unterschiedlichsten Quellen gezielt auswerten zu können. (Foto: geralt, www.pixabay.com)

Die Europäische Polizeibehörde Europol soll technisch besser ausgestattet werden, um etwa große Datenmengen mit Künstlicher Intelligenz verarbeiten zu können. Diese Fähigkeiten soll Europol als Dienstleister allen europäischen Polizeien zur Verfügung stellen.

Auf ein entsprechendes Eckpunktepapier haben sich die EU-Innenminister verständigt. Mitte Dezember dürfte der EU-Rat einen offiziellen Entwurf verabschieden. Die Initiative sieht vor, Europol deutlicher als Zentralstelle und Informationsplattform für die Kriminalitätsbekämpfung in der EU aufzustellen. Ein Schwerpunkt soll dabei auf technische Innovationen gelegt werden. So soll die Behörde KI-Systeme für die Analyse und operative Unterstützung entwickeln. Für die gezielte Entschlüsselung ermittlungsrelevanter Daten baut Europol bereits eine Plattform aus, auf die Polizeien der Mitgliedstaaten zurückgreifen können.

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