Estnische Regierung von Cyber-Angriffen getroffen

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Mehrere Cyber-Angriffe trafen im November die estnische Regierung. (Foto: Hauptstadt Tallin) (Foto: Antonio_Giordano, www.pixabay.com)

Drei Ministerien in Estland waren Opfer von Cyber-Angriffen. Dabei sind auch Daten gestohlen worden. Interne Prozesse und staatliche Dienstleistungen wurden nicht gefährdet.

Die Angriffe erfolgten im November. Getroffen hatte es Server des Außen-, Wirtschafts- und des Sozialministeriums, wie die zuständige Information System Authority (RIA) in Tallin mitteilte. Der Behördenleiter Lauri Aasman sprach von “schwerwiegenden Zwischenfällen”. Mittlerweile sei die Situation unter Kontrolle und die Sicherheitslücken seien behoben.

Die Ministerien hätten mit der RIA gemeinsam an der Eindämmung der Angriffe und der Analyse des Vorgehens der Täter gearbeitet. Die drei Angriffe hätten Ähnlichkeit und seien alle gegen die Web-Server-Infrastruktur gerichtet gewesen.

Aus dem Sozialministerium sind Daten im Zusammenhang mit der Eindämmung von Injektionskrankheiten entwendet worden. Betroffen sind über 9.000 Personen. Beim Angriff auf das Außenministerium sei lediglich eine öffentlich zugängliche Datenbank kopiert worden, heißt es von der RIA. Beim Wirtschaftsministerium seien gleich mehrere Server betroffen gewesen. Ob und welche Daten dort gestohlen worden sind, ist nicht bekannt.

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