Herrmann neuer Sprecher

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Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU, r.) ist neuer Sprecher der unionsgeführten Länder in der Innenministerkonferenz (IMK). (Foto: BS/Dombrowsky)

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) ist neuer Sprecher der unionsgeführten Länder in der Innenministerkonferenz (IMK). Dieses Amt wird er mindestens bis Januar und damit auch auf der anstehenden Tagung der Konferenz innehaben. Erst dann soll es eine Präsenzsitzung der Ressortchefs mit einer Neuwahl geben.

Der Posten des Sprechers der sogenannten B-Länder in der IMK war vakant geworden, nachdem der bisherige Amtsinhaber, Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU), zurückgetreten war. Herrmann war allerdings schon seit mehreren Jahren stellvertretender Sprecher der B-Länder. Sprecher der Bundesländer, in denen die SPD den Innenminister bzw. -senator stellt (sogenannte A-Länder), ist weiterhin Niedersachsens Ressortchef Boris Pistorius.

Fahrzeuge präsentiert

Unterdessen hat Herrmann in Nürnberg zwei neue Sonderfahrzeuge für die Spezialkräfte der Landespolizei vorgestellt. Diese Offensivfahrzeuge, die über eine besondere Panzerung verfügen, sollen vor allem bei Terror- oder Amoklagen zum Einsatz kommen. Eines der beiden Fahrzeuge verfügt über einen drehbaren Waffenturm, das andere über eine von innen bedienbare Waffenstation. Stationiert sind die Fahrzeuge, in die rund 2,4 Millionen Euro investiert wurden, in München und Nürnberg. Damit lassen sich laut Minister Einsatzlagen im gesamten Freistaat abbilden. Die Fahrzeuge, die rund um die Uhr einsatzbereit sind, wiegen jeweils rund sechs Tonnen.

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