LOW CODE – eine Chance zur Emanzipation der Fachabteilungen und Fokus auf das Wesentliche!

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(Grafik: Gerd Altmann, pixabay.com)

Eine der großen Herausforderungen der digitalen Transformation in der Öffentlichen Verwaltung ist die Geschwindigkeit, mit der neue Anforderungen umgesetzt werden müssen. Entgegen der alten Auffassung „Vollständigkeit vor Geschwindigkeit“ sieht sich insbesondere die Öffentliche Verwaltung in der Pflicht, moderne Bürgerservices zeitnah und in hoher Qualität zur Verfügung stellen zu müssen. Gleichzeitig ermöglichen technologische Trends, wie die Verwendung von Micro-Services oder Low Code Plattformen für die Entwicklung neuer Fachverfahren eine Veränderung der Applikationslandschaft. Nämlich weg von großen komplexen Fachverfahren, hin zu kleinen funktionalen Applikationsbausteinen.

Auf Grund der vielen fachlichkeitsbezogenen Veränderungsanforderungen ist es klug und sinnvoll, IT-technische Möglichkeiten näher an die Fachabteilungen zu bringen und nicht umgekehrt.

Damit lässt sich der starke Trend zur Verwendung von Low/No Code Plattformen für die schnelle, effiziente und sichere Umsetzung fachlicher Anforderungen erklären, der für die Öffentliche Verwaltung eine großartige Chance darstellt. Low Code Plattformen wie Oracle APEX schließen also die Lücke zwischen der Entwicklung komplexer, micro-service-basierter Fachverfahren (für die eine Menge technische Entwicklungsfähigkeiten notwendig sind) und der manuellen Arbeit mit den üblichen Office-Tools.

Mit der Low Code Plattform (APEX) von Oracle lassen sich ohne große Programmierkenntnisse passfähige Fach-Applikationen entwickeln. Dadurch kann man sich ganz auf die schnelle und sichere Umsetzung fachlicher Anforderungen konzentrieren. Ergebnisse werden sofort sichtbar, ohne dass komplizierte Deployment-Schritte erforderlich sind. Man wird während der Erstellung der Lösung durch intelligente virtuelle Assistenten (Advisor) im Sicherstellen der technischen Qualität unterstützt.  Durch die Verwendung vorkonfektionierter Lösungsbausteine und Methoden wird man  den hohen Anforderungen an Sicherheit, User Experience und effizienter Betreibbarkeit gerecht. Heute werden in vielen Verwaltungen fachliche Anforderungen aus Mangel an geeigneten Fachverfahren noch in Microsoft Excel abgebildet. Dies ist selbstverständlich ein probates Mittel, um einfache Aufgaben der täglichen Arbeit umzusetzen. Sobald es aber etwas komplizierter wird oder mehrere Mitarbeiter Zugriff auf die Daten benötigen, stösst man schnell an die Grenzen  wachsender Komplexität.. Grenzen wie sichere Datenhaltung, Transaktionssicherheit, Datenvalidierung, Datenintegration, Verschlüsselung, Sicherheit sowie die Möglichkeit auch standortunabhängig und mobil auf wichtige Informationen zugreifen zu können.

Kurz gesagt, wer Datenschutz, Datensicherheit und Datensouveränität ernst nimmt, ist mit der Verwendung von Low Code Plattformen wie APEX hervorragend aufgestellt.

Nicht jede Anforderung ist geeignet, um diese mit Low Code Plattformen sinnvoll umzusetzen. Schlussendlich ist die richtige Verwendung von Low Code Plattformen keine Alternative zu den konventionellen Fachverfahren, sondern eine Möglichkeit um intelligente Technologien stärker in den Dienst der Fachlichkeit zu stellen.

Der Autor des Gastbeitrags ist Martin Irtmann, Director Strategy & Innovation Public Sector bei Oracle Deutschland.

Unter dem Titel “Digitalisierung beginnt im Kleinen – Low Code in der Öffentlichen Verwaltung” lädt der Behörden Spiegel gemeinsam mit dem Partner Oracle am 11. Dezember 2020 von 9.30 bis 11.00 Uhr zu einem kostenlosen Webcast auf den Digitalen Staat Online ein. Informationen zur Veranstaltung und die Anmeldeoption finden Sie unter diesem Link.

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