Neue Studie über Zukunftstechnologien im Brand- und Katastrophenschutz

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Können Roboter beim Retten unterstützen? Eine Studie will dies herausfinden. (Foto: BS/Klawon)

Was ist das nächste große Ding? Was kann in Zukunft das Retten unterstützen? Wie können im Einsatz Abläufe vereinfacht und beschleunigt werden? Dies möchten die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) und die Karlsruher Hochschule (HsKA) wissen. Dazu haben beide Partner eine Studie zum Thema “Zukunftstechnologien und -szenarien im Brand- und Katastrophenschutz” gestartet. An dieser Studie können sich Angehörige von Feuerwehren, Rettungsdiensten und Bevölkerungsschutz in einer Online-Umfrage beteiligen. Sie bildet die weitere Grundlage für die Analyse.

In der Umfrage werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem nach ihrer Meinung zur Umsetzbarkeit von Technologien in der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr oder zu ihrer Einschätzung, welche Technologie das größte Zukunftspotenzial für den Brand- und Katastrophenschutz hat, befragt.

Vorangegangen war eine Studie der vfdb zur Digitalisierung von Einsatzorganisationen. (Der Behörden Spiegel berichtete LINK: https://www.behoerden-spiegel.de/2020/09/28/unzureichende-digitalisierung-bei-bos/). “Erst im Sommer hatte eine von uns initiierte Studie zur Digitalisierung in der zivilen Gefahrenabwehr gezeigt, welch große Defizite in diesem Bereich bestehen”, erklärte vfdb-Präsident Dirk Aschenbrenner. Die Vereinigung forderte in einem offenen Brief an die Politiker von Bund und Ländern die Schaffung eines Kompetenzzentrum, wie das Deutsche Robotik-Zentrum (DRZ), und eines “DigitalPaktes Gefahrenabwehr”.

Im Anschluss an die Studie aus dem September dieses Jahres fanden Workshops mit Experten statt. In diesen wurden unterschiedliche Technologien erörtert und bewertet. Im Rahmen der neuen Umfrage sollen die Ergebnisse diskutiert und ausgewertet werden. Alexia Wunsch und Prof. Dr. Hendrik Rust von der Hochschule Karlsruhe leiten die Studie.

Die Teilnahme an der Umfrage ist bis zum 15. Januar 2021 möglich. Sie findet sich hier.

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