S-H verteilt Notstromaggregate

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Eine Notstromversorgung ist für die Aufrechterhaltung von Kritischen Infrastrukturen (KRITIS) von besonderer Bedeutung. (Foto: Bruno/Germany, pixabay.com)

Das Innenministerium Schleswig-Holsteins hat an jeden Kreis und an jede kreisfreie Stadt je zwei Notstromaggregate verteilt. Durch die Aggregate sollen Tankstellen auch bei größeren Stromausfällen weiterbetrieben werden können.

“Ohne Strom funktioniert heute fast nichts mehr. Deswegen haben nahezu alle lebenswichtigen Grundversorger heute Notstromaggregate. Die laufen allerdings mit Diesel. Und der kommt aus Tankstellen, die für ihre Pumpen Strom brauchen. Mit unseren Notstromaggregaten können die Kreise und kreisfreien Städten je zwei Tankstellen im Falle eines Stromausfalls am Laufen halten”, erläuterte Dr. Sabine Sütterlin-Waack (CDU), Innenministerin Schleswig-Holsteins. Für die Beschaffung der Gerätschaften sowie den Einbau stellt das Innenministerium 1,65 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Kreise und kreisfreien Städte entscheiden über die Auswahl geeigneter Tankstellen für Schwerpunktversorgung im Ereignisfall selbst. Ebenso treffen die Kommunen auch die Entscheidung darüber, wer die Notstromaggregate im Alltag nutzen kann. “Dafür kommen Feuerwehren, Hilfeleistungsorganisationen und zum Teil auch Ortsverbände des Technischen Hilfswerkes in Frage. Denn ebenso wie die durch das Land zur Verfügung gestellten Katastrophenschutzfahrzeuge dürfen und sollen die Geräte selbstverständlich auch in der täglichen Gefahrenabwehr genutzt werden”, so Sütterlin-Waack.

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