Heeresgeneral a.D. soll neuer Pentagon-Chef werden

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Der künftige US-Verteidigungsminister Austin – hier (links) als Kommandierender General der US-Streitkräfte im Irak. (Foto: U.S. Forces Iraq)

Laut Medienberichten soll der designierte US-Präsident Joe Biden sich für General a.D. Lloyd J. Austin III. (Jahrgang 1953) als neuen Verteidigungsminister entschieden haben. Damit würde dieser der erste Afroamerikaner im Amt des Pentagon-Chefs.

Zu den Stationen des West Point-Absolventen gehörten u.a. das Kommando über das XVIII. Luftlandkorps, über die US-Streitkräfte im Irak sowie über das Zentralkommando (USCENTCOM), das für den Nahen und Mittleren Osten zuständig ist. Außerdem war er Stellvertretender Generalstabschef der Landstreitkräfte.

Da Austin erst 2016 nach 41 Dienstjahren aus den Streitkräften ausgeschieden war und in die Wirtschaft ging, ist die vorgeschriebene “Karenzzeit” von sieben Jahren noch nicht erreicht, d.h. er bräuchte – wie vor ihm General a.D. James N. Mattis unter Präsident Trump – eine Sonderfreigabe des Kongresses zur Ernennung.

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