Hessen setzt bei Cyber-Sicherheit auf Forschungskooperation

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Forschungskooperation in Hessen: Die Landesverwaltung will künftig schneller wissenschaftliche Expertise aufgreifen können. (Foto: rawpixel, stock.adobe.com)

Hessen kooperiert mit dem Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie SIT. Vereinbart ist der direkte Abruf von wissenschaftlicher Expertise sowie Zusammenarbeit bei der Ausbildung. Das Land will auf dieser Grundlage schneller auf neue Gefahren im Netz reagieren können.

Dr. Stefan Heck, Staatssekretär beim Hessischen Minister des Innern und für Sport, hat einen vierjährigen Rahmenvertrag über zwei Millionen Euro unterschrieben. Den Zuschlag erhielt das Fraunhofer Institut SIT nach einer europaweiten Ausschreibung. Heck: “Mit der nun geschlossenen Forschungskooperation stärken wir unsere digitale Sicherheitsarchitektur. Wir stellen damit sicher, dass wir auf dem neuesten Stand der Forschung bleiben und dadurch auch auf neue Herausforderungen im Bereich der Cyber-Sicherheit schnell reagieren können.”

Der Rahmenvertrag erlaubt der Landesverwaltung die direkte Beauftragung von Studien, Forschungsprojekten und Gutachten. Außerdem können Beschäftigte in der realistischen computergestützten Lernumgebung des Instituts ausgebildet werden.

Das Fraunhofer-Institut SIT gilt als eines der wichtigsten Forschungszentren für Cyber-Sicherheit und Privatsphärenschutz. Der Institutsleiter Prof. Dr. Michael Waidner sagt: “Unsere Kooperation wird es dem Ministerium ermöglichen, Forschungen und deren Ergebnisse noch schneller und agiler aufgreifen zu können. Mit unseren Cyberrange-Schulungen werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ministeriums und der hessischen Sicherheitsbehörden Abwehrstrategien gegen die neuesten Angriffe trainieren können.”

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