IdF NRW erweitert seine Kapazitäten

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Unterzeichneten einen Kooperationsvertrag: (v. l. n. r.) Berthold Penkert, Direktor des IdF NRW, Innenminister Herbert Reul und Landrat Wolfgang Spelthahn. (Foto: IM NRW, Ralph Sondermann)

Das Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen (IdF NRW) erweitert seine Ausbildungskapazitäten an einem neuen Standort im Kreis Düren. Dazu haben der nordrhein-westfälische Innenminister, Herbert Reul (CDU), der Direktor des IdF NRW, Berthold Penkert, und der Landrat des Kreises Düren, Wolfgang Spelthahn (CDU), einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Der Ausbau der Kapazitäten ist nötig geworden, weil die vorhandenen Einrichtungen in Münster und Telgte die Bedarfe an Aus- und Fortbildungslehrgängen nicht mehr stemmen können. Der neue Standort ist in Kreuzau-Stockheim.

Der Kooperationsvertrag sieht vor, dass das IdF NRW das Lehrpersonal und die Feuerwehrfahrzeuge stellt, während sich der Kreis um die Logistik vor Ort kümmert. Die Vereinbarung ist zunächst auf acht Jahre ausgelegt. Mittelfristig entsteht im Kreis Düren ein eigenes praktisches Übungsgelände für das Institut sowie für die kommunalen Feuerwehren.

Schon Mitte nächsten Jahres sollen die ersten 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Kreuzau-Stockenheim ihre Gruppenführerausbildung beginnen. Perspektivisch soll die Teilnehmerzahl der Lehrgänge bis Januar 2023 auf bis zu 72 Teilnehmer in parallel stattfindenden Ausbildungen steigen. Ebenso soll im Kreis Düren ein Übungsgelände für praktische Lehrinhalte entstehen. Es soll sowohl vom IdF NRW als auch von den kommunalen Feuerwehren genutzt werden. Insbesondere die Freiwilligen Feuerwehren sollen an den Wochenenden in Abstimmung mit dem Kreis auf dem Gelände üben.

Penkert freue sich über den zügigen Abschluss der Planungen mit dem Kreis Düren für die zusätzlichen Ausbildungskapazitäten von ehrenamtlichen und hauptberuflichen Führungskräften der Feuerwehren in NRW. Nur so ließen sich trotz des demografischen Wandels genügend qualifizierte Kräfte vorhalten, so Penkert.

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