Neue Konzeption bei Polizei Berlin

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Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD, Mitte) stellte eine neue Konzeption der polizeilichen Kontaktbereichsarbeit vor. (Foto: BS/Feldmann)

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) und Polizeipräsidentin Dr. Barbara Slowik haben ein Konzept zur Stärkung der bürgernahen und kiezorientierten Polizeipräsenz vorgestellt. Im Rahmen von “Kontaktbereichsdienst 100” (KoB 100) baut die Polizei ihre Erreichbarkeit weiter aus und erhöht ihre Präsenz nun auch in Kiezen außerhalb des S-Bahnrings.  

Die Konzeption verfolgt einen kiezorientierten Kontaktbereichsbeamtenansatz. Der Beamte soll sicht- und anfassbar sein und Vertrauen zu den Bürgern aufbauen. Im Vergleich zur Vergangenheit haben die Kontaktbereichsbeamten im Rahmen von KoB 100 neben ihrer Tätigkeit im Kiez keine anderen Aufgaben mehr wahrzunehmen. Dadurch sollen sie laut Slowik noch besser mit dem Kiez “verwoben und verankert” sein. Außerdem geht es darum, das Sicherheitsgefühl der Bürger zu verbessern. Die Kontaktbereichsbeamten sind 365 Tage im Jahr als Fußstreifen unterwegs. Ihre Dienstzeiten können sie dabei jeweils in der Zeit von sechs bis 22 Uhr frei disponieren. Der Ansatz soll auf weitere Bezirke und Ortsteile Berlins ausgeweitet werden, darunter auch Neukölln. Geisel unterstrich: “KoB 100 bedeutet Polizei für Kieze. Ansprechbar, bürgernah und präsent. Zu 100 Prozent. Die Arbeit der Polizei steht für mehr Kiez, mehr Sichtbarkeit und mehr Präsenz. Die Aufgaben, die die Kontaktbereichsbeamtinnen und –beamten wahrnehmen, sind ein großer Mehrwert für alle Anwohnerinnen und Anwohner in den Quartieren.”

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