Zukunftssicheres WLAN für Schulen

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Katja Herzog, Managerin Öffentlicher Sektor Deutschland, HPE Aruba und Mutter von zwei schulpflichtigen Kindern, kennt beide Seiten und weiß daher, wovon sie spricht. (Foto: BS/HPE Aruba)

Die Fördergelder des DigitalPakts für Endgeräte laufen aus – und nun stellen Schulen vielerorts fest, dass das Fundament für deren Nutzung fehlt. Was jetzt zu tun ist, um eine langfristige und nachhaltige digitale Infrastruktur für Schulen aufzubauen – und worauf sie dabei achten müssen.

Um die Ausstattung von Schulen mit digitaler Technik voranzutreiben, haben Bund und Länder 2019 den Digital- Pakt Schule verabschiedet. Dem anfangs schleppenden Abfluss der Mittel hat die Corona-Pandemie nun einen neuen Schub verliehen: Spätestens mit dem neuerlichen Lockdown erfolgte ein “Run” seitens der Bildungsträger auf Laptops und Tablets, auch die Antragsfrist für das Sofortausstattungsprogramm läuft Ende Dezember in vielen Bundesländern aus. Nun stellen viele Schulträger fest: mobile Lerngeräte sind für eine erfolgreiche digitale Bildungsvermittlung unerlässlich, aber ohne ein solides WLAN-Netzwerk lassen sie sich nicht sinnvoll einsetzen. Die Tatsache, dass dies vielerorts übersehen wurde, bestätigt, dass Schulen umfassende Beratung und kompetente Partner für ihre Digitalisierungsstrategien benötigen, welche solche Projekte bereits erfolgreich umgesetzt haben.

Was Schulen jetzt brauchen, sind leistungsfähige, zuverlässige und sichere Netzwerke für ihre Innen- und Außenbereiche, auf Basis derer die Lerninhalte über die verschiedenen Geräte abgerufen werden können. Gerade jetzt, wo wieder vermehrt Klassen in Quarantäne geschickt werden, ist eine funktionierende Schulinfrastruktur essenziell, damit der Unterricht vom Klassen- in die Kinderzimmer gestreamt werden kann. Die Verantwortlichen sollten dabei auf Infrastruktur-Anbieter und Implementierungs- Partner setzen, die die Anforderungen im öffentlichen Sektor und gerade an Schulen sehr gut kennen und Erfahrung bei der Einrichtung entsprechender Netzwerklösungen haben. So verfügt auch Aruba nicht nur über ein dediziertes Kompetenz-Team sowie Lösungsbaukästen und Materialien für Schulen, sondern auch über ein weitreichendes Netzwerk an Implementierungs- Partnern. Ein starker und erfahrener Partner an der Seite unterstützt Schulen und Betreiber bei der Beantragung von Fördermitteln, bei der Simulation und Ausleuchtung der Gebäude sowie bei der Bewertung möglicher Finanzierungsoptionen. Damit können sich Schulen auf ihren eigentlichen Auftrag, die Vermittlung von Bildungsinhalten, konzentrieren.

Infrastrukturen müssen effizient zu managen sein

Die IT-Fachkräfte an den Schulen – wenn überhaupt vorhanden – sind ohnehin schon genug ausgelastet und können nur schwer auch noch das Monitoring von Netzwerkinfrastrukturen ü b e r n ehme n und technischen Support leisten. Schulen sind deshalb auf ITInfrastrukturen angewiesen, die sich einfach und mit geringem Personalaufwand bedienen lassen – ohne Abstriche bei Skalierbarkeit und Sicherheit. Hilfreich ist es, wenn der entsprechende Netzwerkanbieter bereits über Lösungspakete für Schulen verfügt, die je nach Größe und Bedarf schnell und einfach angepasst werden können. Da die Digitalisierung von Bildungsinstitutionen ein Langfrist-Vorhaben ist, sollten diese auf Schnellschüsse verzichten und auf eine sorgfältige Planung setzen. Unterstützt werden sie dabei von spezialisierten Beratern, Fachanbietern oder dem Fachhandel, die im Vorfeld eine ganze Reihe von Details zu klären haben: Ist der Netzwerkanbieter nach den neuesten WiFi-Standards zertifiziert? Ist eine Konformität der Komponenten gegeben, und gewähren Garantien und Software- Updates ihren langen Lebenszyklus (die Voraussetzung für eine wirklich nachhaltige Netzwerk-Infrastruktur)? Hat die Lösung offene Schnittstellen, die eine Integration mit anderen Lösungen ermöglicht? Werden aktuelle Sicherheitsstandards eingehalten?

Um also langfristig ein gutes, stabiles Netz zu haben, müssen Schulen Lösungen installieren, die sich an ihrem zukünftigen Bedarf orientieren und – angesichts der Vielzahl an Nutzergruppen – skalierbar sind. Zielsetzung ist eine WLAN-Netzwerk-Abdeckung, die das gesamte Schulgebäude und den Außenbereich an das WLAN-Netz anbindet. Um Einstiegshürden zu mindern und einen sicheren Grundbetrieb zügig sicherzustellen, ist es auch möglich, Prioritäten zu setzen und Ausbaustufen zu definieren, die auf eine Endanforderung zugeschnitten sind.

Damit wird deutlich: Hinsichtlich der Anforderungen an ein Netzwerk unterscheiden sich Schulen gar nicht so sehr von den Anforderungen eines Unternehmens, ihre Aufgaben sind durchaus als geschäftskritisch zu betrachten. Die Einrichtung einer digitalen Infrastruktur sollte daher mit gegebener Professionalität, Weitsicht und kompetenten Partnern erfolgen – denn die Kompetenz, Bildungsinhalte auch digital zu vermitteln, wird nach Corona weiterhin gefragt sein.

Informationen zum Lösungsangebot von Aruba für Schulen: https://www.arubanetworks.com/de/solutions/grundschulen

Die Autorin des Gastbeitrags ist Katja Herzog, Managerin Öffentlicher Sektor Deutschland bei HPE Aruba.

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