EU stellt neue Cyber-Sicherheitsstrategie vor

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Mit ihrer neuen Cyber-Sicherheitsstrategie will die Kommission die EU resilient gegen Bedrohungen im Netz aufstellen. (Foto: Robyn Mack, CC BY 2.0, www.flickr.com)

Die EU-Kommission hat ihre neue Strategie für mehr Cyber-Sicherheit und Resilienz vorgestellt. Die Kommission will ein EU-weites Netz aus Security Operations Centern einrichten. Zum Schutz Kritischer Infrastrukturen soll aktuelles EU-Recht überarbeitet werden. Die Mitgliedstaaten sollen sich mittels einer neu zu schaffenden gemeinsamen Cyber-Einheit in den Bereichen Prävention und Reaktion besser abstimmen.

Die Europäische Union soll ein “echtes Cyber-Sicherheits-Schutzschild” erhalten, um Gefahren frühzeitig zur erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten, bevor Schäden entstehen. Dazu soll ein Netzwerk aus Security Operations Centern eingerichtet werden. Diese sollen vor allem auf Basis von Künstlicher Intelligenz Angriffe erkennen. Zum Schutz Kritischer Infrastrukturen wie Krankenhäusern, Versorgungseinrichtungen oder Verkehrsnetzen soll die NIS-Richtlinie von 2016 überarbeitet werden. Gemeinsam mit den Mitgliedstaaten will die Kommission zudem eine gemeinsame Cyber-Einheit einrichten. Diese soll als Kooperationsplattform der für Cyber-Sicherheit zuständigen Behörden von Union und Mitgliedern dienen, um den Umgang mit großen Angriffen besser zu koordinieren. Mit von der Partie sind Sicherheitsbehörden und zivile Einrichtungen.

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