Neue Suchköpfe für den Marschflugkörper

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Die Marschflugkörper der U.S. Navy erhalten neue Suchköpfe. (Bild: Lockheed Martin)

Die Grenzen zwischen Marschflugkörpern und Drohnen können durchaus verschwimmen. Eines dieser Zwittersysteme ist die Long Range Anti-Ship Missile (LRASM) die der U.S. Navy die Fähigkeiten bietet, hochwertige Ziele aus großer Entfernung zu bekämpfen. So sollen beispielsweise in Verbänden einzelne Schiffe gezielt angegriffen werden. Der Marschflugkörper hat dabei eine Reichweite von fast 1.000 Kilometern.

Der LRASM-Sensor, der 2018 erstmals zum Einsatz kam, nutzt halbautonome Lenk- und Zielführungsdaten, um Ziele präzise zu lokalisieren und anzugreifen. Dadurch wird die Abhängigkeit von luftgestützten ISR-Plattformen (Intelligence, Surveillance, and Reconnaissance), sowie Netzwerkverbindungen und GPS-Navigation deutlich reduziert.

BAE Systems erhielt nun einen 60-Millionen-Dollar-Auftrag zur Lieferung zusätzlicher fortschrittlicher Suchköpfe für LRASM an den Hersteller Lockheed Martin. Der Suchkopf beinhaltet Langstreckensensoren und Zielerfassungstechnologien, die es dem Marschflugkörper erlauben, geschützte Seeziele auch in schwierigen elektromagnetischen Umgebungen zu finden und zu bekämpfen.

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