Europäisches Kompetenzzentrum für Cyber-Sicherheit beschlossen

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Rumänien wird mit dem Kompetenzzentrum für Cyber-Sicherheit erstmals Sitz einer EU-Agentur. (Foto: michelbossart, www.pixabay.com)

Die Union schafft sich ein Kompetenzzentrum für Cyber-Sicherheit in Bukarest. Es soll EU-weite Forschungsvorhaben fördern.

Die Arbeiten im Rahmen der Förderprogramme Horizont Europa (Forschung) und Digitales Europa (Entwicklung) sollen dabei verknüpft werden. Aus Mitteln dieser Programme wird auch die Einrichtung des Zentrums finanziert. Unterstützung soll von einem Netzwerk nationaler Koordinierungszentren kommen. Mit der neuen Agentur will die EU Chancen verbessern, dass Ergebnisse europäischer Forschung auch in wettbewerbsfähige europäische Produkte und Dienstleistungen im Bereich der Cyber-Sicherheit übertragen werden. So sollen KMU und Start-ups unterstützt werden.

Der offizielle Name der EU-Institution lautet “Europäisches Zentrum für Industrie, Technologie und Forschung im Bereich der Cyber-Sicherheit (ECCC)”. Auf den Sitz in der rumänischen Hauptstadt Bukarest hatten sich EU-Rat, EU-Parlament und EU-Kommission gemeinsam festgelegt. Bislang ist Rumänien das einzige EU-Land ohne eigne EU-Institution. Brüssel, München, Léon, Vilnius, Luxemburg und Warschau hatten sich ebenfalls beworben.

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