Beschluss zur NATO-Finanzierung

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Der zivile Haushalt der NATO steigt um 0,9 Prozent, der militärische um fünf Prozent, lautet der Beschluss des North Atlantic Council. (Foto: NATO)

Die NATO-Länder haben sich am 16. Dezember auf den Zivil- und Militärhaushalt für 2021 geeinigt. Demnach erhält die NATO für 2021 einen zivilen Haushalt von 258,9 Millionen Euro und einen Militärhaushalt von 1,61 Milliarden Euro. Alle Mitgliedsländer tragen zu diesen Budgets bei, gemäß einer vereinbarten Kostenteilungsformel, die auf dem Bruttonationaleinkommen basiert.

Der Militärhaushalt deckt die Betriebskosten des NATO- Hauptquartiers sowie Programme, Missionen und Operationen auf der ganzen Welt ab. Dieser ist gegenüber 2020 um fünf Prozent gestiegen. Im Jahr 2021 werden dabei 254,9 Millionen Euro dieses Titels in die Finanzierung von NATO-Missionen und -Operationen fließen, darunter Resolute Support Mission in Afghanistan, die NATO-Ausbildungsmission im Irak und die friedensunterstützende Operation KFOR im Kosovo.

Der zivile Haushalt stellt die Mittel für Personal, Betrieb und Programme in der NATO-Zentrale in Brüssel bereit. Er erfuhr gegenüber 2020 eine Steigerung um 0,9 Prozent.

Neben dem zivilen und dem militärischen Haushalt ist der dritte wichtige Titel das NATO Security Investment Programme (NSIP), mit dem größere Investitionen beispielsweise in Gebäude oder in Command-and-Control-Systeme finanziert werden. Die Obergrenze für NSIP liegt 2021 bei 710 Millionen Euro.

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