Konzept für schwierige Vegetationsbrände vorgelegt

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Der Deutsche Feuerwehrverband und der Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) sehen Verbesserungspotenzial bei der Waldbrandbekämpfung. (Foto: 272447, pixabay.com)

Zusammen mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) hat der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) ein “Nationales Konzept für besonders große oder schwierige Vegetationsbrände” erstellt. Dabei sehen der DFV und DStGB Verbesserungspotenzial bei der vorhandenen Struktur.

Die Prävention, Organisation und technische Ausstattung müssten verbessert werden. Im Bereich der Prävention müssten unter anderem Waldbesitzer und die Bevölkerung stärker über Waldbrandgefahren sowie das richtige Verhalten aufgeklärt werden. Dabei sollen Social-Media-Kanäle verstärkt genutzt werden. Ebenso müssen die Frühwarnsysteme aus Kameras, Luftbeobachtung und Drohnen ausgebaut werden. Zudem sind aktuelle (digitale) Karten der Waldgebiete sowie Geoinformationssysteme vorzuhalten. Außerdem muss der Waldumbau in Richtung Laubholz forciert werden.

Der DFV und der DStGB fordern auch mehr Unterstützung von Bund, Ländern und den kommunalen Behörden bei der Einsatzplanung. Auch sollen die Kosten für komplexe und lange Einsätze übernommen werden. Zudem sei eine bundesweite einheitliche Aus- und Fortbildung für Einsatzkräfte in der Vegetationsbrandbekämpfung zielführend. Außerdem fordern DFV und DStGB eine Stationierung von Spezialfeuerwehreinheiten des Bundes für Brände auf munitionsbelasteten Flächen.

Das vollständige Konzept findet sich hier.

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